Nur das ganz Besondere zählt

Thomas Steiner

Von Thomas Steiner

Mi, 24. Januar 2018

Literatur & Vorträge

SACHBUCH:Der Soziologe Andreas Reckwitz beschreibt "Die Gesellschaft der Singularitäten".

Und wieder mal ein Kandidat für den verwaisten Thron der deutschen Soziologie. Seit Ulrich Becks Tod wartet ein interessiertes Publikum darauf, dass ihm ein anderer Wissenschaftler erklärt, wie die Gesellschaft funktioniert. Immer wieder hat es Anläufe gegeben, Becks dreißig Jahre altes Buch "Risikogesellschaft" zu ersetzen. Ein neues Schlagwort kommt nun von Andreas Reckwitz. Er ruft "Die Gesellschaft der Singularitäten" aus.

Der Professor für vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder hat 2012 in seinem Buch "Die Erfindung der Kreativität" erst über die gesellschaftliche Ästhetisierung geschrieben, den Prozess, in dem im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts in vielen Bereichen die Kreativität immer wichtiger wurde. Am Ende erklärte er ihn gar für zentral und sprach von ...

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