Leipziger Buchmesse

Preis für Belletristik für Natascha Wodins berückendes "Sie kam aus Mariupol"

Welf Grombacher

Von Welf Grombacher

Fr, 24. März 2017

Literatur & Vorträge

PREIS DER LEIPZIGER BUCHMESSE (I): Natascha Wodins biographische Spurensuche "Sie kam aus Mariupol".

Wenn die Lehrerin mal wieder von den Gräueltaten der Russen erzählt, wie sie während des Zweiten Weltkrieges kleine Kinder mit ihren Stiefeln zertreten hätten, weiß die junge Natascha Wodin schon, dass ihre deutschen Klassenkameraden nach Schulschluss wieder Hetzjagden auf sie veranstalten werden. Kein Wunder, dass sich das 1945 in Fürth als Kind verschleppter sowjetischer Zwangsarbeiter geborene Mädchen von ihren Eltern distanziert. Zehn ist Natascha, als die Mutter sich das Leben nimmt. Die ist ihr darum "mehr ein Gefühl als eine Erinnerung", schreibt Natascha Wodin in ihrem Buch "Sie kam aus Mariupol", für das sie gestern ...

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