Lahr

Marktbeschicker sehen eine Verbesserung – und führen eine Kernzeit ein

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 30. März 2020 um 15:00 Uhr

Lahr

Samstags sind zukünftig alle Stände auf dem Lahrer Marktplatz von 8 bis 12.30 Uhr für Kunden erreichbar. Sorgen bereitet weiterhin der Wochenmarkt am Dienstag.

Die Lahrer Marktbeschicker vermelden einen Lichtblick in der schwierigen Coronazeit. Am Samstag war der Besuch auf dem Marktplatz etwas besser als in der Vorwoche. Das teilt Sprecher Fritz Lehmann in einer Pressemeldung mit. Darin informiert er auch über eine Kernzeit, die für den Samstagsmarkt eingeführt wird.

Einige hätten am Dienstag fast nichts verkauft

Derweil bleibt der Markttag am Dienstag problematisch. Einige Marktbeschicker hätten so gut wie nichts verkauft, bei anderen lautete das Fazit: "Es könnte schlimmer sein." Der Dienstag sei aber schon vor der Coronazeit das Sorgenkind gewesen, teilt Lehmann mit. Am Donnerstag hätten sich die Besucherzahlen im Vergleich zur Vorwoche etwas gesteigert. "Wir sind noch weit weg vom Normalzustand", meint Lehmann. Der Samstag hingegen habe die Marktbeschicker erfreut. "Wir konnten einen kleinen Trend hin zur Besserung entdecken", heißt es. Die Beschicker seien zwar noch sehr weit vom gewohnten Umsatz entfernt. "Alle waren für die schweren Zeiten positiv gestimmt", zieht Lehmann ein Fazit. Er hat festgestellt, dass einige Kunden sehr früh auf den Markt kamen. "Leider waren da noch nicht alle Stände bereit." Das wiederum habe einige Kunden verärgert. Dies soll künftig vermieden werden. Daher hat Lehmann mit den Marktkollegen besprochen, eine Kernzeit einzuführen.

Für einen noch früheren Beginn gab es keine Mehrheit

Die neuen Regeln: Alle Verkaufsstände sind bis spätestens 8 Uhr fertig mit dem Aufbau und somit verkaufsbereit. Der Abbau der Stände wird nicht vor 12.30 Uhr begonnen. Kunden dürfen auch früher oder später kommen, müssen dann aber damit rechnen, dass manche Stände noch nicht oder nicht mehr verkaufsbereit sind. Lehmann hätte gern bereits um 7.30 Uhr mit dem Verkauf begonnen. Dafür habe es aber keine Mehrheit gegeben.

Manche halten sich nicht an den Abstand

Der Sprecher bedankt sich bei den Kunden, die sich "sehr diszipliniert" verhalten haben. Zwar habe es einige Diskussionen um den vorgegebenen Abstand von 1,50 Metern gegeben, diese hätten sich aber immer zum Positiven gewendet. Lehmann hofft, dass dies so bleiben wird, damit die Beschicker den Markt aufrecht erhalten können. Unter dem Motto "Frische Ware kauft man an der frischen Luft" bitten Sie weiterhin um Unterstützung.