Radhersteller

Mehrere Interessenten für BBS

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Mo, 07. September 2020 um 20:01 Uhr

Wirtschaft

Für den insolventen Radhersteller BBS gibt es Übernahmeinteressenten, mit denen Gespräche geführt werden. Dies sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Thomas Oberle der Badischen Zeitung.

Das Unternehmen hatte Mitte Juli den Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Die Eigentümer aus Südkorea hatten die Zahlungen eingestellt, nachdem über mehrere Jahre Verluste aufgelaufen waren. Der Autozulieferer beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter, davon 150 in Herbolzheim. Für den Radbauer ist es bereits das dritte Insolvenzverfahren. Erstmals wurde BBS 2007 zahlungsunfähig, der Belgier Guido Dumarey übernahm. 2010 kam der nächste Insolvenzantrag, 2012 stieg die österreichische Beteiligungsgesellschaft Tyrol Equity ein. Drei Jahre später kam die 1970 gegründete BBS in asiatische Hand.

Hintergrund: Der südbadische Autofelgenhersteller BBS ist insolvent

Möglicher Einstieg: Ex-Chef von BBS könnte sich Wiedereinstieg vorstellen