Zum 150. Geburtstag von H. G. Wells

Als "Der Krieg der Welten" ausbach

Thomas Steiner

Von Thomas Steiner

Mi, 21. September 2016

Literatur & Vorträge

Er war ein Meister der phantastischen Literatur: Vor 150 Jahren wurde H. G. Wells geboren, berühmt geworden als Autor von Romanen wie "Die Zeitreise" und "Der Unsichtbare".

Die militärische Übermacht war total. Keine Waffe der Einheimischen konnte den Invasoren etwas anhaben. Sie waren mit Kampfmaschinen gekommen, die sich auf drei Spinnenbeinen über die Häuser erhoben. Sie hatten Hitzestrahlen, die alles, was sich ihnen in den Weg stellte, versengten, sie verströmten Giftgas in den Straßen. Den Menschen blieb nur die Flucht vor den Marsianern, die im Süden Englands gelandet waren und auf London vorrückten.

"Der Krieg der Welten" brach im Januar 1898 aus. Der Autor des Romans, Herbert George Wells, der seine Vornamen zu H. G. abkürzte, war da gerade Anfang dreißig. Geboren am 21. September 1866, heute vor 150 Jahren, hatte der Sohn eines Ladenbesitzers aus einem Londoner Vorort dank staatlicher Stipendien ein naturwissenschaftliches Studium absolvieren können, war Lehrer an Privatschulen und an der ersten britische Fernuniversität geworden. Seine Berufung aber fand er, als er begann, phantastische Geschichten zu schreiben: Da kann ein Mann plötzlich Wunder wirken oder ein Forscher entdeckt einen "Akzelerator", der menschliches Handeln tausendfach beschleunigt – beides hat nicht unbedingt die besten Folgen. In der Erzählung "Das Kristall-Ei" treten erstmals Marswesen auf. Sie sehen aber noch anders aus als die in "Der Krieg der Welten" – und kamen auch nicht auf die ...

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