Professoren warnen vor zu viel Angst

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Di, 04. September 2018

Wirtschaft

ÖKONOMENTAGUNG I: Wirtschaftswissenschaftler heben in Freiburg die Vorteile des technischen Fortschritts hervor.

FREIBURG. Wie werden neue Technologien die Wirtschaft und damit auch die Gesellschaft verändern? Und wie muss die Politik reagieren? Diese zwei Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung des Vereins für Socialpolitik (VfS) in Freiburg, dem größten Ökonomen-Treffen im deutschsprachigen Raum. Am Montag warnten Wirtschaftswissenschaftler davor, dem Einsatz von künstlicher Intelligenz, der stärkeren Nutzung des Internets und der Verwendung von noch leistungsfähigerer Software mit allzu viel Skepsis zu begegnen.

Die Angst geht um. Was wird aus den vielen Lkw-Fahrern, wenn sich das autonome Fahren durchgesetzt hat? Oder aus Arbeitern am Band, deren Tätigkeiten von noch flexibleren Robotern übernommen werden, fragen sich viele. Selbst der Arbeitsplatz von hochqualifizierten Radiologen wackelt. Komplexe Computerprogramme erzielen beim Auswerten von Röntgen- oder Kernspintomographen-Aufnahmen schon heute gute Ergebnisse bei der Diagnose von Krankheiten. In den Augen vieler droht den westlichen Industriestaaten deshalb Massenarbeitslosigkeit in nie gekanntem Ausmaß.

Am Montag rüttelten die ...

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