Ausstellung geschlossen

Open-Air-Aktion des Naturhistorischen Museums zu "Erde am Limit"

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 03. Januar 2021 um 16:00 Uhr

Basel

Das Naturhistorische Museum Basel hat derzeit coronabedingt geschlossen. Der in der Augustinergasse montierte Mischwald ist eine Aktion zur aktuellen Sonderausstellung .

Derzeit haben die Museen in de r Schweiz aufgrund der Corona-Pandemie bis 22. Januar 2021 geschlossen, so auch das Naturhistorische Museum Basel. Sonst zeigt das Museum in seiner Sonderausstellung "Erde am Limit" die Wichtigkeit von Bäumen und Wäldern: sie speichern riesige Mengen an Kohlenstoff und ihre Ökosysteme beherbergen 80 Prozent der Tier-, Pflanzen- und Pilzarten an Land. Wälder sind nicht nur Holzlieferanten, sie sind grundlegend für die natürlichen Kreisläufe auf der Erde und beeinflussen das globale und lokale Klima. Der globale Waldverlust trägt zum Artensterben und zur weltweiten Klimaerwärmung bei. Fakten und Ideen, wie dieser Trend gestoppt oder sogar umgekehrt werden kann, liefert bei geöffneten Museen die Sonderausstellung.

Bäume pflanzen in den Köpfen der Menschen

Um trotz geschlossener Ausstellung, Akzente zu setzen, ermöglicht und begleitet die Stadtgärtnerei Basel eine Außenaktion des Naturhistorischen Museums Basel. Insgesamt 150 große und kleine Nadel- und Laubbäume sowie Sträucher aus der Baumschule wurden in 46 Palettenrahmen eingepflanzt, um den Eingangsbereich des Museums in den nächsten sechs Monaten zu begrünen. Danach werden die Bäume wieder zurückgebracht. "Bäume, Grünflächen und stadtnahe Wälder sind für jede Stadt enorm wichtig", begründet der Leiter der Stadtgärtnerei Emanuel Trueb die Aktion. Die Stadtgärtnerei sehe es nicht nur als ihre Aufgabe an, darauf zu achten, dass der Baumbestand gesund bleibe. Vielmehr erachte sie es als Pflicht, "auch in den Köpfen und Herzen der Menschen Bäume zu pflanzen", sagt Trueb.