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Käse

Parmesanhersteller verwenden ihren Käse für Kredite bei Banken

Björn Rosen

Von Björn Rosen

Mo, 25. Dezember 2017 um 16:30 Uhr

Gastronomie

BZ Plus 500 Liter Milch, 36 Monate Reifezeit, 40 Kilogramm schwer, mehr als 400 Euro wert – Italiens Parmesanhersteller lagern ihr essbares Gold gegen Kredit bei Banken ein.

Ein Fluss und ein Hang bilden natürliche Hindernisse. "Nur auf einer Seite ist die Anlage relativ ungeschützt, mehr sollte ich dazu besser nicht sagen." Bizzarri – ein distinguierter Herr mit grauem Bart, einer Brille mit blauem Rand und einem Pullover im gleichen Farbton – lacht. Längst ist eine 24-Stunden-Videoüberwachung in Betrieb. "Noch wichtiger: Dank Barrieren können Lkw nicht ohne Weiteres ans Haus heranfahren." Denn das würde den Räubern den Abtransport des Diebesguts erleichtern. Damals ließen sie eine Million Euro mitgehen. Dafür mussten sie 2500 Laib Käse, jeder mehr als 40 Kilogramm schwer, schleppen. Der geschätzte Wert pro Stück liegt bei mehr als 400 Euro.

400 Euro pro Stück
Das Gebäude in Montecavolo gehört einer Tochtergesellschaft der Credito Emiliano. Die italienische Bank, abgekürzt Credem, ist an der Börse notiert und überhaupt ein ganz normales Kreditinstitut. Aber eben eines, das nicht nur Goldbarren in seinen Tresoren hat, sondern auch Parmesan. Ein paar andere Banken in Norditalien halten es genauso. Denn die regionale Hartkäsespezialität, die weltweit über Pasta gerieben und in Italien auch gern mit Balsamico als separater Gang serviert wird, ist eine krisenfeste Anlage.

Was macht echten Parmesan aus, und warum ...

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