Bergbau

Stollen wiederentdeckt: Grüße aus Gersbachs Unterwelt

André Hönig

Von André Hönig

Mo, 23. Juni 2014 um 18:13 Uhr

Schopfheim

Plötzlich war da ein Loch: Bauarbeiter am Wegkopf in Gersbach haben einen alten Stollen freigelegt, genauer einen Stollenmund – ein Fenster zur Gersbacher Bergbaugeschichte.

VERSCHÜTTETES WISSEN
Lange war das Wissen über den Bergbau in Gersbach in einem Zustand wie die Stollen – weitgehend verschüttet. Doch seit einiger Zeit schauen sich Forscher das Gebiet näher an. Auch wenn Erze wie Eisen, Pyrit und Kupfer im Gersbacher Raum eher kleinräumig vorkamen, war Bergbau zwischen den Jahren 1600 und 1850 mehr als eine Randerscheinung, weiß Werner Störk.

Die von ihm geleitete ehemalige Schülerforschungsgruppe Minifossi AG war einst übers Goldwaschen in Gersbach auf Bergbauspuren gestoßen und hat seitdem einiges an Wissen wieder ausgegraben. Dieses floss in aktuelle Forschungsliteratur ein, so ins Buch "Bergbau auf Lagerstätten des Südlichen Schwarzwalds" von Helge Steen, das 2013 erschien. "Wenn man vom historischen Schatzkästlein Gersbach spricht, gehört der Bergbau genauso dazu wie andere Themen", sagt Störk. So sei das "Golddorf" Gersbach – was die "kaum vorstellbare ...

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