Stütze für Breiten- und Leistungssport

Alfred Arbandt

Von Alfred Arbandt

Fr, 24. Mai 2019

Lahr

Vereine in der IG Sport haben Fördermöglichkeiten für die Arbeit nicht voll ausgeschöpft.

LAHR (aar). Die Interessengemeinschaft Lahrer Turn- und Sportvereine, der 63 Vereine angehören, will den Breitensport wie bisher unterstützen, aber auch verstärkt Leistungssport fördern. Das nannte Erster Bürgermeister Guido Schöneboom bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch als Ziel der IG. Er dankte dem Gemeinderat, der fraktionsübergreifend die Mittel für die Sportoffensive der Verwaltung aufgestockt hatte.

Sport-IG-Vorsitzende Regina Ducksch begrüßte die Anstrengung der Vereine um bessere Ausbildung der Übungsleiter. Aus der Fülle der besuchten Veranstaltungen nannte sie neben dem erfolgreichen Bürgerbrunch in der neuen Mehrzweckhalle vor allem die Sportlerehrung im Hallensportzentrum, bei der 490 Sportabzeichen an 212 Sportlerinnen und Sportler für herausragende Leistungen verliehen wurden. Kassenwart Bernd Burzlaff berichtete von einem Defizit von 4739 Euro, das mit dem Förderungszuschuss der Stadt für 2019 verrechnet wird.

In einer Rückschau auf die letzten drei Jahre machte der Rechner deutlich, dass die Vereine das vorhandene Budget nur zu 64 Prozent ausgeschöpft hatten. 36 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel blieben ungenutzt. Er forderte die Vereine auf, die Fördermöglichkeiten für die Vereinsarbeit entsprechend den Richtlinien besser zu nutzen. In einer persönlichen Erklärung gab Bernd Burzlaff zu verstehen, dass er nach langjähriger Tätigkeit bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten wird.

Für die Kassenprüfer sprach Stefan Wölfle von einwandfreier Kassenführung. Die Entlastung nahm Bürgermeister Schöneboom vor. Er sah in Lahr im sportlichen Bereich die Ampel auf Grün gestellt. Die Stadt will dort, wo vielversprechende Talente und Mannschaften sichtbar werden, besondere Unterstützung gewähren. Anschließend stellte sich noch Max Walter als neuer Sportkoordinator der Stadt vor. Er fungiert als Bindeglied zwischen Stadt, Schule und Verein und kann auch Veranstaltungen planen und koordinieren.

Zum Abschluss informierte Jakob Crone über den Lahrer Stadtgulden. Unter dem Motto "wie kann Lahr lebenswerter werden?" sind bekanntlich zur Umsetzungen von Projektvorschlägen aus der Bürgerschaft – befristet zunächst für drei Jahre – jährlich 100 000 Euro im städtischen Haushalt vorgesehen.