Übernachten, wo Ritter gewohnt haben

Ester Spandri, Klasse 4a,

Von Ester Spandri, Klasse 4a &

Fr, 24. November 2023

Zisch-Texte

Eine Klassenfahrt zu einer Ritterburg: Für Zisch-Reporterin Ester Spandri war das wie ein Traum. Was ihr besonders gefallen hat, erzählt sie im Bericht.

Für unsere Fahrt ins Landschulheim in Mariastein in der Schweiz mussten wir um 8.40 Uhr in der Schule sein. Mein Vater und Inas Vater haben das ganze Gepäck mit unserem Bus vorgefahren. Wir sind also nur mit unserem Rucksack gewandert. Danach sind wir um 9.15 Uhr mit dem Zug Richtung Basel gefahren. Nach 15 Minuten waren wir bei der nächsten Station, dort mussten wir warten, bis der Bus kam. Wir haben in dieser Zeit gevespert.

Im Bus haben wir viel gequatscht, weil die Fahrt 30 Minuten gedauert hat. Vor der Ankunft auf der Burg haben wir noch eine Wanderung in einer Schlucht namens Chälengrabenschlucht unternommen. Beim Wandern haben wir gesungen, weil es eine steile Wiese gab. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Endlich konnten wir auf einem Spielplatz das Picknick machen. Am Ende hat uns unsere Lehrerin Katja Pierro-Brede eine Aufgabe gegeben. Wir sollten gemeinsam mit Materialien aus dem Wald eine Burg bauen. Meine Freunde und ich haben Moos geholt. Es war sehr lustig. Am Ende hat die Burg sehr schön ausgesehen. Anschließend mussten wir noch ein bisschen wandern, bis wir zur richtigen Burg kamen.

Wir waren alle aufgeregt, wie die Burg aussah. "Endlich sind wir angekommen". Sie hat wie eine echte Ritterburg ausgesehen. Vor der Burg mussten wir die ganzen Treppen hochlaufen. Die Burg sah von außen sehr schön aus. Wir mussten die Schuhe ausziehen und Hausschuhe anziehen. Wir Mädchen waren unter dem Dach und die Jungs waren ein Stock unter uns. Zuerst mussten wir die Betten richten und den Schlafsack auspacken. Dann konnten wir ein bisschen Uno spielen.

Zum Abendessen gab es Kartoffelpüree mit Fleisch. Zum Nachtisch gab es Schokopudding. Das Essen war sehr lecker, vor allem das Brot. Danach haben wir eine Aufführung im Rittersaal aufgeführt. Miriam und ich haben eine Turnshow aufgeführt, die anderen haben Witze oder Pantomime gemacht. Als Nächstes haben wir zusammen mit unseren Lehrerinnen Spiele gespielt.

Um 22 Uhr mussten wir ins Bett. Natürlich haben alle Mädchen gequatscht, aber wir konnten nicht so lange reden, weil die Lehrerinnen gemeinsam direkt neben uns waren. Aber zum Glück sind alle Mädchen danach eingeschlafen. Auf einer echten Ritterburg, wo früher echte Prinzessinnen und Ritter gewohnt haben, zusammen mit meinen Freundinnen zu übernachten, war wie ein Traum, aufregend und schön!

Am nächsten Tag weckte uns die Lehrerin früh auf. Wir mussten unsere Betten abziehen, packen und das Zimmer sauber hinterlassen. Danach gab es Frühstück. Wir haben Brot mit Nutella und Müsli mit Milch gegessen. Danach haben wir uns auf den Weg zu der Bushaltestelle gemacht. Wir haben 15 Minuten auf den Bus gewartet. In dieser Zeit haben wir gemeinsam Spiele gespielt. Wir haben den Bus und danach den Zug in Richtung Weil am Rhein genommen. Wir sind zu Fuß zur Schule gegangen, wo unsere Eltern auf uns gewartet haben. Ich habe in dieser Zeit zwar meine Familie vermisst, trotzdem ist es schade, dass dieser Ausflug so kurz war.