Weinwirtschaft

Wahl der Kaiserstühler Weinprinzessin bei Grauburgunder-Prämierung

Mario Schöneberg

Von Mario Schöneberg

Mo, 27. Juni 2022 um 18:13 Uhr

Gastronomie

Die Verleihung des Grauburgunderpreises wird mit der Wahl der Weinhoheit für den Bereich Kaiserstuhl-Tuniberg verbunden. Das hat jetzt der Badische Weinbauverband bekannt gegeben.

Mit neuem Konzept und einer öffentlichen Verkostung verleiht die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH am Freitag, 15. Juli, im Birkenmeier-Forum in Niederrimsingen die Auszeichnungen zum Grauburgunder-Preis 2022. Ein Höhepunkt des Abends wird auch die Krönung der neuen Bereichs-Weinprinzessin für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg sein.

Der Grauburgunder-Preis
Der Grauburgunder-Preis sei ein gemeinsames Projekt der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH (NGK) mit der heimischen Weinwirtschaft, betont NGK- Geschäftsführerin Ulrike Weiß. Den Wettbewerb gibt es seit 2007. Ziel sei es, erläutert Jury-Vorsitzender Hilmar Czwartek, die derzeit international am stärksten wachsende Rebsorte in seiner Heimat, dem Kaiserstuhl, zu würdigen und zu prämieren. Daher sei die Auszeichnung bewusst nicht ans deutsche Weinrecht angelehnt. Die Grauburgunder, die aber auch Pinot Grigio, Pinot Gris oder traditionell Ruländer heißen können, würden in vier modernen und heute so nachgefragten Kategorien bewertet.

Die angestellten Weine
Immerhin rund 30 Prozent der angestellten Weine kämen noch aus dem Bereich Kaiserstuhl/Tuniberg, weiß Holger Klein, Geschäftsführer vom Badischen Weinbauverband. Der Grauburgunder sei die weiße Leitrebsorte in Baden. Insgesamt 381 Weine seien zum Wettbewerb angemeldet worden, 349 kämen aus Deutschland. Weitere aus Italien (12 Weine), der Schweiz (10), Österreich (9) und einer sogar aus Rumänien. Gestartet sei der inzwischen zum 15. Mal ausgerichtete Wettbewerb mit Anstellungen von 180 bis 250 Weinen, erinnert Hilmar Czwartek, in Spitzenzeiten seien es knapp 500 gewesen. Die Jury bilden 48 Weinfachleute aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich, die in einer Haupt- und einer Finalrunde die Weine per Blindverkostung bewerten.

Das Konzept der Preisverleihung
Die Bekanntgabe der Siegerweine findet am 15. Juli ab 17.30 Uhr in einer Preisverleihung statt. Die Moderation übernimmt der SWR-Moderator Martin Seidler, assistiert von einer Badischen Weinhoheit. Ab 19.30 Uhr wird das Birkenmeier-Forum bei Niederrimsingen dann für interessierte Weinfreunde geöffnet, die bei einem "Tasting im Park" die 35 Siegerweine für einen Unkostenbeitrag von 18 Euro (Abendkasse 20 Euro) verkosten können. Dazu gibt es Musik und Flammkuchen, Bäcker vom Alemannischen Brotmarkt in Endingen bieten Brotkostproben an. Und am Tag der Preisverleihung soll auch ein Magazin mit Beiträgen rund um den Grauburgunder erscheinen.

Kür der Weinprinzessin
Nach der Absage des Breisacher Weinfestes kürt der Weinbauverband die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg bei der Preisverleihung des Grauburgunderpreises. Er sei sicher, dies biete einen würdigen Rahmen für die seit 1973 stattfindende Wahl, sagte Holger Klein. Die Bewerbungsfrist für die Wahl zur Bereichs-Weinprinzessin ende am 8. Juli.

Verlosung: Die BZ verlost fünf mal zwei Eintrittskarten für die Grauburgunder-Weinprobe. Zur Teilnahme eine E-Mail schreiben (Stichwort "Tasting im Park") mit Namen, Anschrift und Telefonnummer an die Adresse [email protected]. Der Einsendeschluss ist Donnerstag, 30. Juni, 17 Uhr.