Blühende Gefahr

Warum das Jakobskraut eine Gefahr für Nutztiere ist

Louis Groß

Von Louis Groß

So, 18. August 2019 um 09:33 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

BZ-Plus Für Pferdehalter ein Problem, für Rinder und Schafe tödlich: Zum Leidwesen der Landwirte breitet sich das Jakobskreuzkraut in der Region aus. Naturschützer heben die ökologische Qualität hervor.

Blühende Wiesen sind nicht nur für das Auge schön, sie bieten auch Lebensraum und Nahrungsquelle für viele Tier- und Pflanzenarten. Mitunter auch für das gelb blühende Senecio jacobaea, besser bekannt als Jakobs-Kreuzkraut oder Jakobs-Greiskraut. Das Gewächs wird bis zu einem Meter groß und verdankt seinen Namen dem christlichen Heiligen Jakobus: Rund um den Jakobstag am 25. Juli steht es in der Blüte. Es gibt allerdings auch frühblühendere Sorten. Da die Pflanze sogenannte Pyrrolizidin-Alkaloide (PA) enthält, sollte man sie auf keinen Fall essen. PA sind für viele Tiere und den Menschen giftig, weshalb sich die Pflanze für viele Landwirte in der Region zum Problem entwickelt hat.

Beim Trocknen verliert das Kraut seine Bitterstoffe – gefährlich für Tiere
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