Erbe eines Quäkers

Was ist eigentlich die Johns-Hopkins-Universität?

Bernd Tenhage

Von Bernd Tenhage (KNA)

Do, 09. April 2020 um 17:27 Uhr

Bildung & Wissen

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore liefert zurzeit täglich in der Corona-Krise weltweit wichtige Daten über die Verbreitung des Virus. Was kaum bekannt ist: Ihr Gründer war ein christlicher Philanthrop.

Das Wüten der schweren Typhus-Epidemie unter irischen Einwanderern in Baltimore hinterließ bei Johns Hopkins einen tiefen Eindruck. Der als Quäker aufgewachsene Eisenbahnbaron entschied sich vor seinem Tod 1873, die bis dahin größte Schenkung in der Geschichte der USA in den Aufbau des Bildungs- und Gesundheitswesens zu investieren.

Er hinterließ ein Stiftungsvermögen von sieben Millionen Dollar, was heute etwa 147,5 Millionen Dollar wären. Die Hälfte davon floss in den Aufbau des Johns-Hopkins-Krankenhauses in Baltimore, das 1889 seinen Betrieb aufnahm. Vier Jahre später eröffnete die medizinische Fakultät an der nach ihm benannten neuen Hochschule ihre Pforten.

Ausbildung war von Anfang an ...

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