Übersicht

Worauf sich BZ-Redakteure und Redakteurinnen nach der Grenzöffnung freuen

unseren Redaktionen

Von unseren Redaktionen

So, 14. Juni 2020 um 15:17 Uhr

Kreis Lörrach

Wenn das kein Grund zur Freude ist: Die Grenzen sind wieder offen und wir können in Basel und St. Louis endlich das tun, was wir so lang vermisst haben – 25 Vorschläge aus den BZ-Redaktionen im Kreis Lörrach.

Nach fast drei Monaten öffnen die Grenzen zu Frankreich und der Schweiz. Drei Monate, in denen uns klar geworden ist, wie selbstverständlich offene Grenzen für uns waren und wie viel wir vermissen. Es sind vor allem die Dinge, die das Leben im Dreiland so besonders machen. Die Kultur, die Freunde, und vor allem das gute Essen und der Genuss. Wenn die Grenze wieder offen ist, dann können wir endlich wieder …
  • … in der Mittagspause in Rheinfelden aufs Inseli schlendern und dort Stand-up-Paddlern zuschauen.
  • ... in Saint Louis über den Markt schlendern, im Eckcafé einen Café au Lait trinken und uns dabei ein bisschen wie im Urlaub fühlen. Und dann mit frischem Baguette unterm Arm und Brioche im Jutesack nach Hause kommen.
  • … auf dem kürzesten Weg zu Fuß oder per Velo nach Inzlingen gelangen, um zu schauen, ob das Gras auf der Wiese so hoch steht, dass es gemäht werden sollte.


  • … träge Teenager mit der Aussicht, dass sie im Supermarché mit Pain au Chocolat, Eclairs und Glacé belohnt werden, zu einer Fahrradtour ins Elsass locken.
  • … im "Verde Limón" in Riehen den Chipotle-Dosenvorrat wieder auffüllen und bei ein, zwei mexikanischen Bier den Samstagnachmittag vertrödeln.
  • ... von Grenzach nach Basel laufen und am Tinguely-Museum die Füße in den Rhein hängen.
  • … in der Petit Camargue Alsacienne entschleunigen und den Libellen zuschauen, wie sie durch die Luft schwirren.
  • … unseren Schwimmfisch abstauben und mit den Baslern im Rhein treiben.


  • … von Lörrach-Stetten mit dem Rad in Windeseile nach Altweil fahren, um schon vor 6 Uhr Brötchen, die nach echtem Handwerk schmecken, fürs Frühstück zu besorgen.
  • ... unsere lang geplante Radtour von Wyhlen nach Colmar in die Tat umsetzen.
  • ...die teuer bezahlte Vignette ausnutzen, um auf Schweizer Seite zum Familienbesuch nach Waldshut zu fahren – ohne uns durch Schwörstadt und Bad Säckingen quälen zu müssen.
  • … bei einem Rundgang durchs Kunstmuseum Basel große Kunst entdecken und uns nicht nur im Internet durch Bilder klicken.
  • … Freunde im Elsass besuchen und wieder einladen.
  • … uns auf dem Markt in Mulhouse nicht einig werden, ob wir nun Taube, Zicklein oder Fisch kaufen möchten und das erstmal bei einer Einkehr im Marktrestaurant klären.


  • … im Rheincenter in Weil an dem Ort sein, an dem wirklich alle drei Nationen aufeinandertreffen. Und noch etliche mehr.
  • ...von Grenzach-Wyhlen aus nach Chrischona spazieren und nicht mehr immer nur durch den Leuengraben.
  • … im Supermarkt in Riehen Mokkajoghurt kaufen, das um Welten besser schmeckt, als das meiste, was hierzulande zu bekommen ist.
  • … in Basel Stadtluft schnuppern.
  • ... das rote Feuerschiff mit dem Leuchtturm im Holzpark-Klybeck betrachten und dabei im zwischengenutzten Areal Cocktails trinken mit Aussicht auf den Rhein.


  • … im Supermarkt in St. Louis stammelnd in rudimentärem Französisch Käse bestellen und eine herzliche Antwort auf Elsässisch erhalten.
  • … Esel und Ziegen streicheln im Tierpark Lange Erlen.
  • … von der Aussichtsplattform "Belvédère" in Blotzheim zuschauen, wie die ersten Flugzeuge am Euroairport Basel Mulhouse abheben.
  • … damit angeben, beruflich in drei Ländern unterwegs zu sein. An einem Tag.
  • … uns zünftig über die Einkaufstouristen aufregen.