Dreiländereck

BASF-Mitarbeiter sind ernüchtert und enttäuscht

Michael Baas

Von Michael Baas

Mi, 04. Dezember 2013

Basel

Die Belegschaft der regionalen BASF-Standorte macht ihrem Unmut über den Konzern Luft.

BASEL. Vor fünf Jahren erschien die BASF vielen als Retterin aus der Ciba-Not. So verband der Vorsitzende der Basler Ciba-Personalvertretung Ralf Ansorge die angekündigte Übernahme des Basler Konzerns mit großen Hoffnungen, wie er damals kundtat. Seitdem aber hat die BASF an den früheren Ciba-Standorten vor allem für Ernüchterung gesorgt. Nun melden sich Mitarbeitende im Dreiland erneut zu Wort. Heute wollen sie bei der Tagung des europäischen Betriebsrates der BASF in Frankenthal ihrer Unzufriedenheit Luft machen, teilt die Gewerkschaft Bergbau Chemie und Energie (IGBCE) mit.

Ende 2008, also kurz vor der Übernahme durch die BASF beschäftigte, die Ciba in der Region etwa 3200 Menschen. Seitdem aber sind viele Arbeitsplätze abgebaut, ganze Bereiche abgewickelt oder verlagert worden. Allein am Standort Grenzach-Wyhlen schrumpfte die Belegschaft von mehr als 850 Arbeitsplätzen auf derzeit noch rund 200. Zwar hat der Konzern Anfang der Woche für den Standort Investitionen von 40 Millionen Euro und ...

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