Zisch I Frühjahrsprojekt 2012

Ein Tag am Deutsch-Französischen-Gymnasium

Martina Jarrin Schwalbe, Klasse 4, Hebelschule

Von Martina Jarrin Schwalbe, Klasse 4 & Hebelschule

Mi, 02. Mai 2012 um 16:37 Uhr

Zisch-Texte

Ich habe das Deutsch-Französische- Gymnasium besucht, um einen Bericht darüber zu schreiben. Vor Ort habe ich Interviews mit dem Direktor, einem Lehrer und ein paar Schülern geführt.

Zisch:Wie gefällt es Ihnen als Direktor am DFG?

Martin Wedel: Auch im achten Jahr als Schulleiter am DFG gefällt es mir immer noch ausgesprochen gut an dieser Schule. Ich bin begeistert von der Offenheit, Dynamik und dem besonderen Geist, der an dieser Schule herrscht.

Zisch:Was finden Sie am DFG besonders?
Wedel:Es ist immer wieder faszinierend zu sehen – genauer gesagt - zu hören, mit welcher Selbstverständlichkeit Schüler und Kollegen von einer Sprache in die andere wechseln – manchmal sogar im gleichen Satz. Außerdem ist der ständige Austausch zwischen Deutschen und Franzosen an dieser binationalen und bikulturellen Schule sehr spannend und immer wieder eine Bereicherung.

Zisch:Gibt es etwas am DFG, das es bei anderen Schulen nicht gibt?
Wedel: Oh ja, da gibt es eine ganze Menge. Wir haben beispielsweise eigene Lehrpläne, einen andere Stundentafel, französische Muttersprachler als Lehrer. Ein sogenanntes "carnet de correspondence", in das wichtige Informationen und Mitteilungen an die Eltern geschrieben werden und noch vieles mehr, typische französische Besonderheiten.

Zisch: Wo gehen Sie mit dem Schüleraustausch hin?
Wedel: Unsere 7. bzw. 8. Klassen fahren zu einem einwöchigen Klassenschüleraustausch zu unserer Partnerschule nach Buc bei Versailles oder nach Nevers. In der 9. Klasse gibt es einen individuellen fünfwöchigen Schüleraustausch – hier sind die Schüler über ganz Frankreich verteilt. In der Oberstufe gibt es dann noch Studienfahrten.

Das nächste Interview habe ich mit dem Französischlehrer Mathias Schillmöllergeführt:

Zisch:Wann haben sie angefangen, im Französischunterricht zu Rappen?
Mathias Schillmöller: Im Jahr 2000.

Zisch:Wie sind sie überhaupt gekommen im Französisch Unterricht zu Rappen?
Schillmöller: erst mal finde ich Rap- Musik schon seit längerer Zeit sehr gut, und ich finde es total gut wenn man Wörter mit Rhythmus unterlegt, weil das den Wörtern eine Energie und eine Kraft gibt. Ich habe mir gedacht,diese Kraft und Energie kann man auch für die Schüler benutzen, weil sie dann besser lernen.

Mein letztes Interview habe ich mit ein paar Schülern aus der Klasse 6b gemacht:

Zisch: Wie gefällt es dir auf dem DFG?
Schüler: Sehr gut, ich kann es nur weiter empfehlen. Mir gefallen alle Fächer außer Mathe.

Zisch: Wie gefällt dir der Unterricht mit den Franzosen?
Schüler: Mir gefällt es sehr gut, weil wir dadurch eine andere Kultur kennen lernen.Man lernt dabei auch Französisch.

Zisch: Ist es anstrengend auf dem DFG?
Schüler: Es ist schon recht anstrengen in Gegensatz zu anderen Schulen,aber man lernt ja auch was dabei und wir haben einen bilingualen Abschluss, der in Deutschland und Frankreich angenommen wird, und deswegen lohnt es sich.

Zisch: Macht dir der Unterricht Spaß?
Schüler: Es kommt auf das Fach drauf an,und auf die Lehrer.Die Hausaufgaben sind nicht übertrieben viel und machen meistens Spaß.