"Zeigen, dass es sich zu leben lohnt"

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Fr, 23. Mai 2014

Freiburg

DREI FRAGEN AN Giovanni Maio, Universität Freiburg, zum Symposium "Die Kunst des Hoffens".

Kann Hoffnung in der Medizin durch Zahlen und Fakten ersetzt werden? Was unterscheidet Hoffnung vom Wunschdenken? Und wie viel davon tut uns im Umgang mit Krankheit gut? Diesen Fragen widmet sich das Symposium "Die Kunst des Hoffens", das heute und morgen, Freitag und Samstag, stattfindet. Den Eröffnungsvortrag wird Karl Kardinal Lehmann halten. Claudia Füßler hat vorab mit dem Veranstalter Giovanni Maio, Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg, gesprochen.

BZ: Herr Maio, die moderne Medizin konzentriert sich auf Ergebnisse, Studien, Techniken. Welche Rolle spielt da so etwas Ungreifbares wie Hoffnung?
Giovanni Maio: Eine, deren Potential wir ganz sicher noch unterschätzen. Hoffnung ist viel mehr als das, was die Prognose eines Arztes aussagen kann. Wir haben auf der einen Seite viele zweck-rationale Therapien, die wir den Menschen anbieten können, wenn sie krank ...

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