Naturalie

Glutenfrei und Nährstoffe ohne Ende: Teff, das kleinste Getreide der Welt

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Mi, 17. Juli 2019 um 17:45 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Das auch unter dem Namen Zwerghirse bekannte Süßgras stammt ursprünglich aus Äthiopien und Eritrea. Dort bildet es schon seit ein paar tausend Jahren die Grundlage für Fladenbrot und Bier.

Es ist das kleinste Getreide der Welt und kommt daher praktischerweise immer in der Vollkornvariante daher: Die winzigen Teff-Körnchen zu schälen, wäre einfach zu aufwändig.

Für gesunde Haut und Haare

Teff ist glutenfrei, lässt sich aber dennoch gut zum Backen verwenden. Das mild-nussige Minikorn strotzt nur so vor Nährstoffen. Neben Kalium, Magnesium und Kalzium hat es vor allem für seinen beachtlichen Eisengehalt Aufmerksamkeit verdient. Ebenfalls große Mengen Kieselsäure sorgen für gesunde Haut, Haare und Schleimhäute. Und weil Teff sehr ballaststoffreich ist, nehmen auch Magen und Darm das leicht verdauliche Getreide freudig in Empfang.

Wichtig ist nur: Die sehr harten Körnchen vor Verwendung gut mit heißem Wasser spülen, sonst schmecken sie bitter. Teff kann roh verwendet werden, muss aber vorher eingeweicht werden.

So kann man Teff verarbeiten

Für ein Teff-Porridge 50 Gramm Teff-Körner in einer trockenen Pfanne für drei Minuten auf kleiner Flamme rösten. Mit einem Schneebesen in etwa 200 bis 240 Milliliter Wasser (je nachdem, wie dick man das Porridge mag) einrühren, etwas Vanille zugeben. Kurz aufkochen und dann 15 Minuten bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel kochen lassen, weitere fünf Minuten unter Rühren kochen. In eine Schale füllen und mit Früchten, Nüssen, Joghurt oder Ahornsirup toppen.

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