Traditionsturnier

Im Freiburger Strandbad wurde Tischtennis gezockt – für den guten Zweck

Manuel Fritsch

Von Manuel Fritsch

Mo, 22. Juli 2019 um 08:35 Uhr

Freiburg

Scharfe Bälle flogen am Sonntag im Strandbad beim traditionellen Benefizturnier von Ringerlegende Adolf Seger. Stadt-Promis legten sich ins Zeug – zugunsten krebskranker Kinder.

Der Neustadtrat Kai Veser (Freie Wähler) verlässt das Feld gegen Mittag ungeschlagen. "Ich habe drei Spiele mit Adolf Seger gespielt und alle drei gewonnen", grinst er: "Bislang also ein erfolgreicher Tag." Dann macht er sich davon – Crêpes backen für den Bürgerverein Landwasser.

Ums Siegen geht’s nicht

Auch sein Kollege Lars Petersen von den Grünen muss nach einigen Partien das Feld räumen – Musik machen auf dem Feuerwehr-Hock. Gekommen sind sie aber trotzdem, um Ringerlegende Adolf Seger die Ehre zu erweisen, der zum zehnten Mal die Tischtennisplatten im Strandbad mit allerlei Prominenz füllt, die wiederum die Kassen des Fördervereins für krebskranke Kinder füllen soll.

Dessen Chef Claus Geppert ist auch vor Ort, hält sich aber lieber von den Platten fern. "Ich renn im Elternhaus genug", sagt er und freut sich, dass seinem Verein so viel Aufmerksamkeit zuteil wird. Das kann der auch brauchen, immerhin steht ein Neubau an, in dem dann rund 100 Angehörige krebskranker Kinder unterkommen sollen – finanziert hauptsächlich durch Spenden.

Für diese gute Sache ist auch Freiburgs Ex-Trainer Volker Finke gekommen. Er hält sich ebenfalls mit dem Engagement an der Platte zurück – "Auf so einem Boden werde ich keine Siege anstreben", sagt er. Fügt aber hinzu, dass es um Siege hier gar nicht gehe. Stattdessen werden die Partner gelost und alle spielen gemeinsam für einen guten Zweck gegeneinander. Dafür legen sich alle mächtig ins Zeug.