Wertedebatten statt Macht

Das Gespräch führte René Zipperlen

Von Das Gespräch führte René Zipperlen

So, 04. März 2018

Kreis Lörrach

Der Sonntag Zusammenhalt statt Machterhalt: Was Jürgen Rausch in der CDU ändern möchte.

Nach Ulrich Lusche und Armin Schuster hat die CDU im Landkreis Lörrach erstmals wieder einen Vorsitzenden gewählt, der kein Parlamentsmandat hat: Jürgen Rausch, den Geschäftsführer des Sozialen Arbeitskreises SAK. Gleich mehrfach eine Überraschung.

Der Sonntag: Herr Rausch, als der CDU-Vorstand Sie als neuen Kreisvorsitzenden vorschlug, waren viele überrascht, dass Sie überhaupt Parteimitglied sind. Wann und wie wurde denn die CDU zu Ihrer politischen Heimat?

Ich bin seit 2013 dabei. Die CDU war die Partei, die mich angefragt hat, ob ich meine Expertise in parteiliche Strukturen einbringen möchte. Es ging auch darum, dem sozialen Anstrich, der der CDU zusteht, wieder ein Gesicht zu geben. Zugleich war die Nachfolge in der CDU-Arbeitsgruppe Integration und Inklusion vakant. Für mich ergab sich so die Chance, in einem größeren Netzwerk für unsere sozialen Anliegen und mit mehr Durchsetzungskraft mitzuwirken. Ich hätte aber auch einer anderen Partei zusagen können, weil ich diesbezüglich ideologisch gar nicht vorgeprägt war.
Der Sonntag: Also kein Beginn einer wundervollen Parteikarriere?

Zumindest nicht einer von mir geplanten. Meine Entscheidung zur Mitwirkung basierte tatsächlich auf dem originären Interesse, soziale Themen wirksam mit einbringen zu können.
Der Sonntag: Sie sagen, der CDU fehlt der "soziale Anstrich". Betrifft das den Kreis oder vor allem den Bund?

In der Wählerwahrnehmung fehlt der Bundes-CDU die Sozialkompetenz. Wir ...

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