Naturalie

Mild und nussig: der Eichblattsalat

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Di, 12. November 2019 um 21:24 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Ursprünglich stammt der Eichblattsalat aus den USA. Eisen, Kalium, Magnesium und Vitamin C, Vitamin A und B-Vitamine stecken in dem Pflücksalat – alles jedoch in kleinen Mengen.

Man muss nicht mit außerordentlich viel Kreativität gesegnet sein, um schon beim ersten Hingucken zu erkennen, wie der Eichblattsalat zu seinem Namen kam: Seine Blätter ähneln denen einer Eiche. Der Amerikanischen Eiche, um genau zu sein. Ursprünglich stammt der Eichblattsalat aus den USA, dort wird er auch heute noch in großem Stil angebaut. In Europa leben die Freunde dieser Salatköpfe vor allem in Frankreich, Italien und Belgien. Inzwischen hat der Eichblattsalat auch auf deutschen Wochenmärkten seinen Platz gefunden. Käufer können wählen zwischen rot – der Sorte Red Salad Bowl und hellgrün – der Sorte Green Salad Bowl. Die dunkelroten Blätter enthalten ein wenig mehr Nährstoffe als ihr grünes Pendant, vor allem Eisen, Kalium und Magnesium. Auch Vitamin C, Vitamin A und B-Vitamine stecken in dem Pflücksalat – alles jedoch in kleinen Mengen. Ebenfalls gering wiegen Fett und Kalorien in den Blättern, auf der Plusseite tummeln sich Ballaststoffe. Seine familiäre Verbindung zur Endivie schmeckt man dem Eichblattsalat nicht an, sie ist rein botanisch. Sehr mild, aber dennoch intensiver als Kopfsalat und leicht haselnussig im Geschmack, braucht er im Salat wenig Begleiter. Ganz hervorragend macht sich Knoblauch im Dressing. Oder die Kombination mit frischen Pfirsichstücken und einem Fruchtessig. Der Eichblattsalat ist furchtbar sensibel. Man sollte ihn schnell nach dem Kauf verzehren und das Dressing erst kurz vorm Essen darüber geben – sonst fällt die Pracht in sich zusammen.