Michael Lohscheller

"Opel bleibt eine eigenständige deutsche Marke"

Rolf Obertreis

Von Rolf Obertreis

Mi, 19. Juni 2019 um 19:56 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Der Chef des Rüsselsheimer Autobauers hat Opel nach Jahren der Verluste wieder in die Gewinnzone geführt. Von 2024 an soll es jedes Modell auch in einer Elektro-Version geben, erklärt er im Interview.

Michael Lohscheller steht seit zwei Jahren an der Spitze von Opel. Nach fast 20 Jahren mit Milliardenverlusten hat der 49-Jährige das traditionsreiche Unternehmen 2018 wieder in die Gewinnzone geführt – vor allem dank der Übernahme durch den französischen Autokonzern PSA (Peugeot/Citroën) von General Motors im August 2017. Rolf Obertreis hat mit ihm gesprochen.

BZ: Herr Lohscheller, Sie sind Vater von zwei Teenagern. Was machen die beiden freitags? Fridays for Future?
Lohscheller: Meine Kinder gehen auch freitags in die Schule. Aber es ist gut, dass sich die junge Generation engagiert. Es geht um wichtige Themen und Zukunftsfragen. Die diskutieren wir auch zuhause.

BZ: Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielen eine immer größere Rolle. Auch bei Opel?
Lohscheller: Selbstverständlich. Das hat eine zentrale Bedeutung. Zuerst natürlich mit Blick auf unsere Autos. Wir produzieren im Jahr rund eine Million Fahrzeuge. Deshalb ist unsere Elektro-Offensive wichtig. Wir haben hier einen klaren Plan: Opel wird elektrisch. Bis 2024 werden wir in ausnahmslos jeder Baureihe auch eine elektrifizierte Variante anbieten. Auch als Unternehmen müssen wir nachhaltig agieren – zum Beispiel beim Abfallmanagement, beim Recycling, beim effizienten Einsatz von Energie.

BZ: Der erste vollelektrische Corsa kommt im ersten ...

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