Ermittlungen

Polizei ermittelt nach Wohnungseinbrüchen am Wochenende in Freiburg und im Umland

Fabian Vögtle

Von Fabian Vögtle

Mo, 25. November 2019 um 13:35 Uhr

Freiburg

Unbekannte haben am Wochenende in Freiburg und im Umland bei mehreren Wohnungseinbrüchen Schmuck und Bargeld gestohlen. Die Polizei ist derzeit mit verstärkten Kräften im Einsatz.

In Freiburg drangen Täter am vergangenen Freitag vermutlich, zwischen 15 und 19.30 Uhr, in eine Wohnung im Haierweg im Stadtteil Haslach ein. Am selben Tag zwischen 16.30 und 17.45 Uhr verschafften sich Unbekannte zudem Zugang zu einer Wohnung im Unteren Mühlenweg im Stadtteil Weingarten.

Auch in eine Wohnung an der Wildtalstraße im Stadtteil Zähringen wurde zwischen Samstagnachmittag und Sonntagabend eingebrochen. Am Sonntag zwischen 17 und 20.20 Uhr stiegen unbekannte Täter zudem in eine Wohnung in der Kolpingstraße in Haslach ein.

Täter entwenden vor allem Schmuck und Bargeld

Auch andernorts gab es am Wochenende Einbrüche. Der Polizei ist bisher ein Wohnungseinbruch im Grubenweg in Ebringen am Freitagabend und einer am Samstag zwischen 14 und 20 Uhr in der Straße "Auf der Bühne" in Staufen bekannt.

In den genannten Fällen wurde vor allem Bargeld und Schmuck gestohlen. Die genaue Höhe des Schadens steht noch nicht fest, liegt jedoch nach Polizeiangaben im fünfstelligen Bereich.

Die Polizei bittet Bürgerinnen und Bürger Augen und Ohren offenzuhalten und in Verdachtsfällen sofort die 110 zu wählen. Zudem wird geraten, die Fenster beim Verlassen der Wohnung vollständig zu schließen und Türen nicht nur ins Schloss zu ziehen, sondern doppelt abzuschließen.
Hinweise zu den Tätern werden unter der Telefonnummer 0761-882-5777 entgegengenommen.

Tipps: Wie kann man sich vor Einbrüchen schützen?

Das Polizeipräsidium Freiburg hat eine Beratungsstelle eingerichtet, die darüber informiert, wie Einbrechern das Leben schwer gemacht werden kann. Der Leiter dieses Referats Prävention, Achim Hummel, hat einige Tipps, was man beachten sollte.

Gute Sicherung: Am wichtigsten, sagt Hummel, ist es, keine Einstiegsmöglichkeiten zu schaffen. Schon beim Hausbau könne man den Sicherheitsaspekt bedenken, aber auch später lasse sich nachrüsten. Ein gesichertes Fenster halte einem Einbrecher rund 15 Minuten stand. Ein Einbrecher gebe aber meist schon nach einer Minute auf. Bei der Sicherungstechnik gilt: Zuerst für eine robuste mechanische Sicherung sorgen, dann über Alarmanlage und Video nachdenken.

Belebte Wohnung: Einbrecher scannen kurz die Gegend, dann werden sie aktiv. Sieht es so aus, als sei jemand zu Hause, probieren sie es meist gar nicht erst. Schon einfache Dinge helfen hier, sagt Hummel. Beispielsweise verdreckte Schuhe vor der Tür stehen zu lassen, oder bei Abwesenheit den Nachbarn sein Auto in der Einfahrt parken zu lassen. Bei Dunkelheit helfe es, das Licht anzumachen.

Kostenlose Beratungstermine zum Einbruchsschutz können unter folgenden Nummern vereinbart werden: 0761 2960825 (Freiburg, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald), 07321 176640 (Lörrach) und 07741 8316327 (Waldshut)

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