Buben-Streiche auf Alemannisch

Mundartautor Jung hat "Max und Moritz" ins Alemannische übersetzt

Roswitha Frey

Von Roswitha Frey

Fr, 20. Juni 2014 um 14:51 Uhr

Schopfheim

Der Mundartautor Markus Manfred Jung übersetzte die Streiche von Max und Moritz im Auftrag des Verlags "Edition Tintenfass" ins Alemannische. Auch im Dialekt musste das Reimschema erhalten bleiben.

SCHOPFHEIM. "Dieses war der erste Streich...". Wer kennt sie nicht, die bösen Buben Max und Moritz, die üble Streiche aushecken. Nun ist Wilhelm Buschs berühmte "Bubengeschichte in sieben Streichen" auf Alemannisch erschienen. Der in Hohenegg lebende Mundartdichter und Gymnasiallehrer Markus Manfred Jung hat Buschs bekannteste Bildergeschichte in den alemannischen Dialekt übertragen, oder besser gesagt "übregschmugglet", wie er es selbst nennt.

Vor wenigen Tagen ist "De alemannischi Max un Moritz – E Luusbuebegeschicht mit sibe Lumpereie" im Verlag "Edition Tintenfaß" herausgekommen. Markus Manfred Jung hat diesen Auftrag des Verlags gerne angenommen, denn der Mundartautor ist mit Wilhelm Busch "aufgewachsen". "Wir hatten einen großen Sammelband mit Geschichten von Busch zu Hause im Wohnzimmerschrank, ich habe mir als Kind die Bildergeschichten oft angeschaut", erzählt Jung, "Max und Moritz war meine Lieblingsgeschichte". Natürlich lese man als Erwachsener diese Geschichten anders als in der Kindheit, und verstehe erst als Erwachsener, was hinter den Geschichten stecke.

"Max und Moritz" ...

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