Uni Basel schafft eine schwarze Null

sda

Von sda

Mi, 21. April 2021

Basel

Jahresabschluss für 2020.

Die Universität Basel hat das Corona-Jahr 2020 mit einer schwarzen Null abgeschlossen. Bei einem Aufwand von 767,7 Millionen Franken verblieb ein Überschuss von 0,2 Millionen Franken. Aufwand und Ertrag lagen 2020 jeweils rund zehn Millionen Franken tiefer als im Vorjahr, teilte die Universität am Dienstag mit. Die geplanten Einsparungen von 3,1 Millionen Franken hätten im vollen Umfang realisiert werden können.

Die Universität wird in erster Linie durch die Trägerkantone Basel-Stadt und Baselland finanziert. Diese steuern mit 339,9 Millionen Franken einen Anteil von 44,3 Prozent am Gesamtertrag bei. Die Schweiz steuerte 94,6 Millionen Franken bei, während die Kantone, die Studierende nach Basel schicken, 78,4 Millionen Franken zahlten. 25,3 Prozent des Ertrags oder 194 Millionen Franken stammten aus Drittmitteln. Dazu gehörten Projektmittel unter anderem aus dem Schweizerischen Nationalfonds und aus internationalen Forschungsprogrammen oder Beiträge von privaten Geldgebern. Die Höhe an Drittmitteln entspreche einem neuen Rekord, schreibt die Universität. Die Corona-Krise habe sich auf die Jahresrechnung ausgewirkt, heißt es in der Mitteilung weiter. Bei den Aufwendungen zum Beispiel für Reisen sei einerseits gespart worden, andererseits fielen Mehrkosten für die Krise an wie für Schutzmaßnahmen oder alternative Unterrichtsformen.