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Fungi international

Warum deutsche Pilze auf heimischen Märkten als polnische verkauft werden

Heinz Siebold
  • Fr, 16. Oktober 2009, 18:13 Uhr
    Wirtschaft

     

Dieses Jahr war kein besonders gutes für Südbadens Pilzsammler. Das Geschäft mit massenhaft importierten Fungi auf Märkten und in Supermarktregalen dagegen lief wie gewohnt. Doch sauber geht es dabei nicht immer zu.

Ziemlich preiswert   | Foto: Hans Christof Wagner
Ziemlich preiswert Foto: Hans Christof Wagner
Der Regen kam zu spät und dann kam gleich der Frost – die Pilzsammler haben vergeblich auf eine ertragreiche Spätlese einer dürren Saison gehofft. Zu lange war es staubtrocken im Wald, das Pilzgeflecht brachte wenig Fruchtkörper hervor. So war es in Südbaden, weitgehend auch in der Schweiz. Anders im Sauerland, in Thüringen und im Bayerischen Wald. Dort wuchsen die Schwammerl wie verrückt. Die Pilzwelt ist ungerecht.
Auf dem Wochenmarkt und im Supermarkt aber, da liegen sie zentnerweise: goldgelbe Pfifferlinge. Preiswert sind sie, in der Regel für zwei Euro pro hundert Gramm zu haben, manchmal für weniger. Das ...

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