Interview

Wie wirksam ist die Überwachung rückfallgefährdeter Straftäter wirklich?

Frauke Wolter

Von Frauke Wolter

Fr, 02. Februar 2018 um 20:03 Uhr

Südwest

Besteht die Gefahr, dass ein verurteilter Täter weitere Straftaten begeht, kann das Gericht eine Führungsaufsicht anordnen. Der Kriminologe Jörg Kinzig erklärt, wie diese funktioniert.

BZ: Herr Professor Kinzig, in welchen Fällen wird eine Führungsaufsicht verhängt?
Jörg Kinzig: Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Gründe für eine Führungsaufsicht. Besonders häufig wird sie bei Sexualstraftätern und sogenannten Vollverbüßern angeordnet. Das sind Menschen, die aus der Haft nicht früher entlassen werden konnten, weil sie eine schlechte Prognose haben.

BZ: Was genau versteht man unter einer solch speziellen Aufsicht?
Kinzig: ...

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