Traditionsgewerbe

Aus für Freiburger Graphische Betriebe: 90 Drucker fallen tief

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Do, 25. Juni 2015 um 09:40 Uhr

Wirtschaft

Das Ende der FGB rückt näher. Für die Beschäftigten gibt es keine Transfergesellschaft. Hat die belgische Buchdruckerei Proost Industries den Konkurrenten absichtlich gegen die Wand gefahren? Oder hat der Abstieg schon zu Zeiten des Freiburger Verlegers Manuel Herder begonnen?

Das Ende der Freiburger Graphischen Betriebe (FGB) naht. Wie Insolvenzverwalter Thilo Braun von der Kanzlei Nehrig, Braun & Sozien der Badischen Zeitung sagte, wird der südbadische Traditionsbetrieb Ende Juni endgültig abgewickelt. 90 Mitarbeiter sind betroffen. Maschinen werden bereits mit Nummern für eine spätere Versteigerung markiert.

Im Gegensatz zu der Belegschaft des ebenfalls von der Schließung bedrohten Freiburger Modulherstellers Solar-Fabrik können die FGB-Beschäftigten nicht in eine Transfergesellschaft wechseln. Das dafür nötige Geld fehlt. Eine Transfergesellschaft bietet die Möglichkeiten zur Weiterbildung und finanzielle Vorteile. Die Menschen gewinnen auch mehr Zeit, sich einen neuen Job zu suchen, bevor sie auf ...

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