Kleinbasel

Kanton liebäugelt mit BASF-Areal

Michael Baas

Von Michael Baas

Fr, 24. Mai 2013

Basel

Fläche weckt Interesse / SP und Grüne wollen Einfluss sichern.

BASEL. Es ist es ein Einschnitt für den Chemiestandort, aber auch eine Chance für die Stadtentwicklung: Die Entscheidung der BASF, das mit der Ciba-Übernahme erstandene Areal in Kleinbasel (Grafik) zu verkaufen, hat mehrere Facetten. Wie also geht’s weiter zwischen Dreirosenbrücke und Wiese? Im politischen Raum fordern Grüne und Sozialdemokraten, dass sich der Kanton Einfluss sichert auf die Entwicklung dort. Damit aber rennen sie in der Verwaltung offene Türen ein; schließlich gebe es durchaus Interesse, das Areal zu kaufen, sagt Hansjürg Dolder, Leiter des Amtes für Wirtschaft und Arbeit.

120 000 Quadratmeter oder zwölf Hektar ist das BASF-Grundstück groß; das entspricht fast einem Viertel der Fläche der Bodenseeinsel Mainau und reicht anderen Städten ohne weiteres aus, um neue Wohnviertel oder Gewerbegebiete zu erschließen. Mit diesem Areal lässt sich also allemal etwas anfangen – zumal in der Lage und vor dem Hintergrund des nördlich anschließenden um die heutige Westquai-Insel geplanten trinationalen Stadtteils "3Land". Erste Interessenten haben sich bei dem verkaufswilligen Chemiekonzern denn auch schon gemeldet, teilt der Basler Sprecher Franz Kuntz auf Anfrage mit. Konkrete Verhandlungen habe es allerdings noch keine gegeben. "Dafür ist es aufgrund des Projektstandes zu früh", begründet Kuntz. Die BASF sei ...

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