Kreis Waldshut

Corona-Newsblog: Zahl der Infizierten geht weiter zurück – auf 43

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 14. Juni 2021 um 15:27 Uhr

Kreis Waldshut

Sinken die Corona-Zahlen im Kreis Waldshut oder steigen sie? Und welche Auswirkungen hat das? Die BZ informiert in einem Newsblog über die aktuelle Lage zur Corona-Krise im Kreis Waldshut.

Montag, 14.Juni, 15.25 Uhr: Seit Freitag gibt es im Kreis Waldshut sieben Neuinfektion mit dem Coronavirus und neun neu genesene Personen. Das teilt das Landratsamt mit. Die Zahl der Infizierten im Kreis sinkt auf 43. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Landratsamt mit 15,2 an. Am Freitag lag sie bei 17,0. Das Robert-Koch-Institut gab am Montag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 12,3 an. Zu den Abweichungen kommt es, weil das Landratsamt im Gegensatz zum RKI neben PCR-Tests auch Schnelltests berücksichtigt. Ein weiterer Grund ist die Meldeverzögerung.

Freitag, 11. Juni, 15.25 Uhr: Die Zahl der aktuell im Kreis Waldshut mit dem Coronavirus infizierten Menschen sinkt auf unter 50. Laut Landratsamt waren am Freitagnachmittag 47 Menschen infiziert. Registriert wurden drei Neuinfektionen und zwölf wieder genesene Personen binnen 24 Stunden. Das Landratsamt gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 17,0 an. Am Donnerstag lag sie bei 19,3. Das Robert-Koch-Institut gab am Freitagnachmittag für den Kreis eine Sieben.-Tage-Inzidenz von 17,5 an.

Zur Differenz kommt es, weil die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises neben PCR-Tests auch Schnelltests enthält. Sofern auf einen Schnelltest ein negativer PCR-Test folgt, wird der Fall wieder aus der Statistik des Landkreises genommen. Ein weiterer Grund ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag.

Laut Landratsamt befindet sich eine Person wegen Covid-19 aus dem Kreis in stationärer Behandlung.

Donnerstag, 10. Juni, 15.05 Uhr: Die Zahl an mit dem Coronavirus infizierten Menschen geht im Kreis Waldshut weiter zurück. Wie das Landratsamt mitteilt, gab es in der Zeit vom Mittwochnachmittag bis Donnerstagnachmittag eine Neuinfektion und fünf genesene Personen. Damit sinkt die Zahl der Infizierten im Landkreis auf jetzt 56.

Das Landratsamt gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 19,3 an. Am Mittwoch lag sie bei 18,1. Das Robert-Koch-Institut gab für den Kreis Waldshut am Donnerstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 13,5 an.

Die Abweichungen begründet das Landratsamt damit, dass seine Zahlen neben den PCR-Tests auch die Schnelltests enthalten. Ein weiterer Grund sei die Meldeverzögerung. Der Kreis übermittle seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolge gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt, das die Zahlen weiterleite ans Robert-Koch-Institut. Dieses aktualisiere allerdings erst am Folgetag. Laut Landratsamt befinden sich aktuell zwei Kreisbewohner wegen Covid-19 in stationärer Behandlung.

Mittwoch, 9. Juni, 15.05 Uhr: Sieben Neuinfektionen und 17 genesene Personen: Das ist die Coronabilanz im Kreis Waldshut für die Zeit von Dienstag- bis Mittwochnachmittag. Wie das Landratsamt mitteilt, sind aktuell im gesamten Landkreis nur noch 60 Infizierte gemeldet. Das Landratsamt gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 18,1 an. Am Dienstag lag sie bei 17,0. Und das Robert-Koch-Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis am Mittwoch mit 11,7 an.

Zu den Abweichungen kommt es, weil die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises im Gegensatz zu der des RKI neben PCR-Tests auch Schnelltests beinhaltet. Die Meldeverzögerung ist laut Landratsamt ein weiterer Grund. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag. Laut Landratsamt befinden sich aktuell zwei Kreisbewohner wegen Covid-19 in stationärer Behandlung.

Dienstag, 8.Juni, 15.05 Uhr: Im Kreis Waldshut ist erstmals die bisher als "indische Variante" bekannte Delta-Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Wie das Landratsamt mitteilt, hat sich die betroffene Person in einem Nachbarlandkreis angesteckt. Da sie bereits als Kontaktperson dieses Delta-Mutation-Falls genannt wurde, wurden sie und weitere Kontaktpersonen frühzeitig in Quarantäne gesetzt. Die Kontaktpersonen haben sich nicht angesteckt und sind aus der Quarantäne entlassen worden.

In der Zeit von Montag- bis Dienstagnachmittag gab im Landkreis sechs Neuinfektionen und keine weiteren genesenen Personen. Das Landratsamt gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 17,0 an. Am Montag lag sie bei 22,8. Das Robert-Koch-Institut gab am Dienstag für den Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 19,9 an. Zu den Abweichungen kommt es, weil das Landratsamt anders als das RKI neben den PCR-Tests auch die Schnelltests mitberechnet. Ein weiterer Grund für die Differenz ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag.

Zurzeit befinden sich zwei Kreisbewohner in stationärer Behandlung.

Montag, 7. Juni, 15.10 Uhr: Acht Neuinfektionen und 15 genesene Personen: Das ist die Coronabilanz im Landkreis Waldshut für die Zeit von Sonntag- bis Montagnachmittag. Zurzeit befinden sich zwei Kreisbewohner in stationärer Behandlung.

Das Landratsamt gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 22,8 an. Am Sonntag lag sie bei 19,9. Das Robert-Koch-Institut gab für den Landkreis am Montag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 15,8 an.

Die Abweichungen zwischen den Inzidenzwertangaben des Landkreises und des RKI begründet das Landratsamt so: Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises beinhaltet im Gegensatz zu der des RKI neben PCR-Tests auch Schnelltests. Ein weiterer Grund ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag.

Sonntag, 6. Juni, 15.15 Uhr:
Das Coronavirus ist im Landkreis Waldshut weiter auf dem Rückmarsch. Das Landratsamt meldete am Sonntagnachmittag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 19,9. Am Freitag lag die selbst berechnete Sieben-Tage-Inzidenz bei 28,7. Das Robert-Koch-Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis am Sonntagnachmittag mit 20,5 an.

Das Landratsamt begründet die Abweichung damit, dass die von ihm gemessene Inzidenz neben den PCR-Tests auch die Schnelltests beinhaltet. Sofern auf einen Schnelltest ein negativer PCR-Test folgt, wird der Fall wieder aus der Statistik des Landkreises genommen. Ein weiterer Grund ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag.

Seit Freitag gab es im Kreis Waldshut laut Landratsamt zwei Neuinfektionen und neun genesene Personen. Zwei Personen sind derzeit in stationärer Behandlung.

Mittwoch, 2. Juni, 15.30 Uhr: Drei Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 24 genesene Personen meldet das Landratsamt Waldshut für die Zeit von Dienstag- bis Mittwochnachmittag im Kreis Waldshut. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 30,4. Am Dienstag lag sie bei 41,5. Das Robert-Koch-Institut gab für den Landkreis am Mittwochnachmittag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 35,7 an.

Die Abweichung begründet das Landratsamt damit, dass seine Sieben-Tage-Inzidenz im Gegensatz zu der des RKI neben PCR-Tests auch Schnelltests beinhaltet. Ein weiterer Grund ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag.

Zurzeit befinden sich drei Personen aus dem Kreis in stationärer Behandlung; zwei von ihnen werden intensivmedizinisch betreut. Zwölf der 32 Gemeinden im Kreis sind inzwischen coronavirusfrei; mehr als zehn Infizierte gibt es nur noch in Wehr (13) und Rickenbach (elf).

Dienstag, 1.Juni, 15.10 Uhr: 15 Neuinfektionen und 16 genesene Personen: Das ist die Coronabilanz im Kreis Waldshut für die Zeit von Montag- bis Dienstagnachmittag. Das Landratsamt gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagnachmittag mit 41,5 an. Am Montag lag sie bei 36,8. Das Robert-Koch-Institut gab für den Landkreis am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 33,9 an.

Die Abweichung begründet das Landratsamt so: Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises beinhaltet im Gegensatz zu der des RKI neben PCR-Tests auch Schnelltests. Ein weiterer Grund ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag.

Zur Zeit befinden sich drei Personen aus dem Kreis in stationärer Behandlung; zwei von ihnen in intensivmedizinischer Betreuung.

Montag, 31. Mai, 15.45 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Waldshut bleibt stabil auf niedrigem Niveau. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Landratsamt am Montagnachmittag herausgegeben hat. Demnach gab es im Kreis zwischen Sonntag- und Montagnachmittag fünf Neuinfektionen und 19 wieder genesene Covid-19-Patienten. Es gab aber auch einen weiteren Todesfall. Bei dem Verstorbenen handelt es sich laut Landratsamt um eine mehr als 75 Jahre alte Person. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen steigt somit auf 225.

Das Landratsamt gibt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell mit 36,8 an. Am Sonntag lag sie bei 36,3. Das Robert-Koch-Institut gibt für den Landkreis am Montag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 31,6 an. Die Abweichungen zwischen den Inzidenzwertangaben des Landkreises und des RKI begründet das Landratsamt so: Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises beinhaltet im Gegensatz zu der des RKI neben PCR-Tests auch Schnelltests. Ein weiterer Grund ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag.

Zurzeit befindet sich eine Person aus dem Kreis in intensivmedizinischer Betreuung.

Freitag, 28.Mai, 15.10 Uhr: Elf Neuinfektionen und 25 genesene Personen: Das ist die Coronabilanz im Kreis Waldshut für die Zeit von Donnerstag- bis Freitagnachmittag. Das Landratsamt gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 39,8 an. Am Donnerstag lag sie noch bei 43,9. Das Robert-Koch-Institut gab am Donnerstag für den Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 38,6 an.

Stellt das Institut nun auch am Samstag für den Landkreis einen Inzidenzwert unter 50 fest, gelten ab Sonntag entsprechend der aktuell gültigen Corona-Verordnung des Landes zusätzliche Lockerungen. Zu den Abweichungen von den Werten des Landratsamts kommt es, weil das Landratsamt neben den PCR-Tests auch Schnelltests berücksichtigt. Hinzu kommt die Meldeverzögerung.

Im Landkreis Waldshut ist die britische Mutation die dominante Virusvariante. Die indische Mutation ist noch nicht nachgewiesen, allerdings ist eine positiv getestete Kontaktperson isoliert. Die Analyse ihres Tests liegt laut Landratsamt noch nicht vor. Zurzeit befinden sich drei Personen aus dem Landkreis in stationärer Behandlung; zwei von ihnen werden intensivmedizinisch bereut.

Donnerstag, 27. Mai, 15.30 Uhr: 23 Neuinfektionen, 20 genesene Personen und zwei weitere Todesfälle: Das ist die Coronabilanz für den Kreis Waldshut in der Zeit von Mittwoch- bis Donnerstagnachmittag. Bei den Verstorbenen handelt es sich nach Angaben des Landratsamts um eine mehr als 70-jährige sowie um eine mehr als 60-jährige Person. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen steigt somit auf 224.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 43,9. Am Mittwoch lag sie noch bei 36,3.

Das Robert-Koch-Institut gab am Mittwoch für den Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 34,5 an. Zu den Abweichungen kommt es, weil die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises im Gegensatz zu der des RKI neben PCR-Tests auch Schnelltests beinhaltet. Ein weiterer Grund ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert jedoch erst am Folgetag.

Zurzeit befinden sich fünf Personen aus dem Kreis in stationärer Behandlung; drei von ihnen werden intensivmedizinisch betreut. Im Landkreis Waldshut ist die britische Mutation die dominante Virusvariante.

Mittwoch, 26. Mai, 15 Uhr: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Waldshut sinkt weiter. Das Landratsamt meldet für die Zeit von Dienstag- bis Mittwochmittag fünf Neuinfektionen und 22 wieder genesene Personen.

Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis aktuell bei 36,3. Am Dienstag lag sie bei 49,7. Das Robert-Koch-Institut gab am Mittwoch für den Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 45,6 an. Zu den Abweichungen kommt es, weil das Landratsamt im Gegensatz zum Robert-Koch-Institut neben den PCR-Tests auch die Schnelltests einrechnet. Ein weiterer Grund ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag.

Die britische Mutation ist weiterhin die dominante Virusvariante im Kreis. Zur Zeit befinden sich zehn Personen in stationärer Behandlung; vier von ihnen werden intensivmedizinisch betreut.

Dienstag, 25.Mai, 15.25 Uhr: Das Coronavirus ist im Kreis Waldshut weiter auf dem Rückmarsch. Für die Zeit von Pfingstmontagnachmittag bis Dienstagnachmittag meldet das Landratsamt sechs neue Infektionen und 45 wieder genesene Personen. Allerdings gibt es auch ein weiteres Todesopfer zu beklagen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um eine mehr als 70 Jahre alte Person. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen im Kreis steigt somit auf 222.

Das Landratsamt gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 49,7 an. Am Pfingstmontag lag sie noch bei 56,7. Das Robert-Koch-Institut gab für den Landkreis Waldshut am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 48,5 an.

Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises beinhaltet im Gegensatz zu der des Robert-Koch-Instituts neben PCR-Tests auch Schnelltests. Ein weiterer Grund für die Differenz ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag – die letzte Meldung erfolgt gegen 17 Uhr – an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das Robert-Koch-Institut aktualisiert diese Zahlen jedoch erst am Folgetag.

Montag, 24. Mai, 15.15 Uhr:
Über Pfingsten gab es im Landkreis 22 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, 44 wieder genesene Personen und einen weiteren Todesfall. Gestorben ist eine mehr als 60 Jahre alte Person. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen steigt somit auf 221. Zurzeit befinden sich 14 Personen in stationärer Behandlung; vier von ihnen werden intensivmedizinisch betreut. Das Landratsamt gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Pfingstmontag mit 56,7 an. Am Freitag lag sie noch bei 76,6. Das Robert-Koch-Institut gab für den Kreis Waldshut am Montag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 57,9 an.

Montag, 24. Mai, 14.30 Uhr: Die Bundesnotbremse, die am 19. April im Landkreis Waldshut gezogen wurde, ist seit Pfingstmontag außer Kraft. Es gelten jetzt die Vorgaben der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, die Öffnungsschritte in einem dreistufigen Verfahren vorsieht. Mit der ersten Stufe sind laut Landratsamt Waldshut folgende Lockerungen wieder möglich.

» Was ist im Kreis wieder möglich?
Öffnung von Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben wie Ferienwohnungen oder Campingplätzen. Öffnung der Außen- und Innengastronomie zwischen 6 und 21 Uhr. Öffnung von Betriebskantinen sowie Mensen an Universitäten und Hochschulen. Zulässigkeit von Kulturveranstaltungen, insbesondere von Theater-, Opern- und Konzertaufführungen sowie Filmvorführungen im Freien mit bis zu 100 Teilnehmenden. Zulässigkeit von Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien. Öffnung von Galerien, Museen und Gedenkstätten. Öffnung von Archiven und Bibliotheken. Öffnung von zoologischen und botanischen Gärten im Außen- und Innenbereich.Öffnung von Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen für kleine Gruppen von zehn Schülern. Öffnung von kleineren Freizeiteinrichtungen im Freien (Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih) für kleine Gruppen von bis zu 20 Personen. Öffnung von Sportanlagen für kontaktarmen Freizeit- und Amateursport im Freien für kleine Gruppen bis 20 Personen. Öffnung von Außenbereichen von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern sowie Badeseen.

Was entfällt?

Die Ausgangsbeschränkungen von 22 bis 5 Uhr entfallen. Außerdem hat das Landratsamt Waldshut "aufgrund der deutlich gesunkenen Infektionszahlen" und der mit der Öffnungsstufe 1 verbundenen Gestattung der Innen- und Außengastronomie das Alkoholverbot auf bestimmten öffentlichen Orten und Plätzen in den Innenstädten von Bad Säckingen, Laufenburg, Waldshut und Tiengen zum 24. Mai aufgehoben.

» Was ist beim Besuch zu beachten?
Für alle Einrichtungen gilt grundsätzlich die Maskenpflicht, die Pflicht zur Kontaktdatenübermittlung sowie die Einhaltung der Abstandsregeln. In allen Einrichtungen sind Obergrenzen der zulässigen Teilnehmerzahl (Personen oder Flächenbegrenzung) vorgesehen. Der Zutritt ist nur für Personen mit einem Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis möglich.

Wann gibt’s Verschärfungen?

Übersteigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis den Sieben-Tage-Inzidenz-Grenzwert von 100 an drei Tagen in Folge (inklusive Sonn- und Feiertagen), tritt die Bundesnotbremse ab dem übernächsten Tag wieder in Kraft. In diesem Fall müssten die genannten Öffnungsschritte wieder zurückgenommen werden.

Welche Perspektive gibt es?
Dazu schreibt das Landratsamt: "Die Öffnungsstufen 2 und 3 treten dann in Kraft, wenn die jeweiligen Stadt- und Landkreise 14 Tage in Folge nach Außerkrafttreten der Bundes-Notbremse bzw. nach der jeweils niedrigeren Öffnungsstufe im Durchschnitt sinkende Inzidenzwerte aufweisen können [...]. Bei einer Sieben-Tages-Inzidenz an fünf Tagen unter 50 treten weitere Lockerungen in Kraft."

Freitag, 21. Mai, 19 Uhr:
Sechs Monate lang war der Europa-Park in Rust geschlossen. Jetzt hat er wieder auf. Das freut Fans und Mitarbeiter, doch der Lockdown hat bei der Betreiberfamilie Mack Wunden hinterlassen. Unsere Reportage vom Eröffnungstag (BZ-Abo).

Freitag, 21. Mai, 15.20 Uhr:
14 Neuinfektionen und 24 genesene Personen: Das ist die Coronabilanz im Kreis Waldshut für die Zeit von Donnerstag- bis Freitagmittag. Das Landratsamt gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag mit 76,6 an. Am Donnerstag lag sie bei 78,4. Für die bundeseinheitlichen Beschränkungen bei einer Inzidenz über 100 sind die Zahlen des Robert-Koch-Instituts maßgebend. Das Institut gab am Freitag für den Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 71,9 an. Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 100, wird die Bundesnotbremse aufgehoben. Dies kann laut Landratsamt frühestens am Samstag festgestellt werden, sodass bei gleichbleibender Tendenz die Bestimmungen der Bundesnotbremse am Pfingstmontag außer Kraft treten könnten.

Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises beinhaltet im Gegensatz zu der des RKI neben PCR-Tests auch Schnelltests. Ein weiterer Grund für die Differenz ist die Meldeverzögerung. Der Landkreis übermittelt seine Zahlen mehrfach am Tag an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, welches seine Zahlen an das RKI weitergibt. Das RKI aktualisiert jedoch erst am Folgetag.

Die britische Mutation ist im Landkreis weiterhin die dominante Virusvariante. Zurzeit befinden sich zwölf Personen aus dem Landkreis in stationärer Behandlung; drei von ihnen in intensivmedizinischer Betreuung.

Die meisten Infizierten gibt es aktuell in Wutöschingen (33), gefolgt von Waldshut-Tiengen (31), Wehr (28) und Görwihl (19). Dahinter folgen Bad Säckingen und Albbruck mit je 15 Infektionen.

Donnerstag, 20.Mai, 15.20 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt im Landkreis Waldshut deutlich unter 100. Das Landratsamt meldet für die Zeit von Mittwoch- bis Donnerstagnachmittag 18 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 36 wieder genesene Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Amt mit 78,4 an. Am Mittwoch lag sie noch bei 77,8.

Das Robert-Koch-Institut, dessen Zahlen für Anwendung der bundeseinheitlichen Notbremse maßgeblich sind, gab die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Waldshut am Donnerstagnachmittag mit 77,8 an. Damit wurde am fünften Werktag in Folge ein Inzidenzwert von unter 150 festgestellt. Wie berichtet, können somit ab heute, Freitag, Geschäfte wieder für einzelne Kunden nach vorheriger Anmeldungen (Click & Meet) öffnen. Sobald die offizielle Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 100 an fünf Tagen unterschreitet, kann auch die Bundesnotbremse gelöst werden. Das könnte am kommenden Montag der Fall sein.

Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises beinhaltet im Gegensatz zu der des RKI neben PCR-Tests auch Schnelltests. Ein weiterer Grund für die Differenz ist die Meldeverzögerung.

Zurzeit befinden sich zwölf Personen aus dem Landkreis wegen Covid-19 in stationärer Behandlung, drei von ihnen in intensivmedizinischer Betreuung.