Erklär's mir: Was macht ein DFB-Präsident?

dz

Von dz

Do, 12. November 2015

Erklär's mir

Der Deutsche Fußball-Bund wird abgekürzt auch DFB genannt und ist die größte gesellschaftliche Gruppierung in unserem Land. An oberster Stelle in dieser Vereinigung steht der DFB-Präsident. Die Aufgaben eines DFB-Präsidenten sind nicht einfach, denn er trägt sehr viel Verantwortung. Der Präsident vertritt den deutschen Fußball in der Öffentlichkeit und vor anderen Vereinigungen. Er ist der Chef ganz vieler Abteilungen und Landesverbände, die sich um alle Bereiche des Fußballs kümmern müssen. Für die Leistungssportler und speziell die Nationalmannschaft ist der Präsident selbst besonders verantwortlich. Gemeinsam mit seinen Kollegen legt er auch fest, wo die Länderspiele des Teams von Bundestrainer Joachim Löw stattfinden. Als Chef darf er natürlich auch mit der Nationalmannschaft zu Welt- und Europameisterschaften reisen. Nächstes Jahr findet die Europameisterschaft in unserem Nachbarland Frankreich statt. Auch dort wird der Präsident wieder dabei sein. Der DFB-Präsident kümmert sich aber nicht nur um die Nationalmannschaft, sondern auch um die Amateure in unserem Land, also die Fußballer und Trainer, für die der Fußball kein Beruf, sondern nur ein Hobby ist. Sehr viele Menschen arbeiten in unzähligen Vereinen in diesem sportlichen Bereich. Insgesamt hat der DFB fast sieben Millionen Mitglieder. Damit der Präsident nicht alles allein machen muss, helfen ihm noch andere Menschen beim DFB und in den einzelnen Vereinen. Der DFB-Präsident arbeitet eigentlich ehrenamtlich. Er bekommt für seine Arbeit aber trotzdem 6000 Euro im Monat als sogenannte Aufwandsentschädigung.