In Luft aufgelöst

Flavio Di Nauta und Ilias Al Horami, Klasse 4b, Rheinschule (Weil am Rhein)

Von Flavio Di Nauta und Ilias Al Horami, Klasse 4b, Rheinschule (Weil am Rhein)

Fr, 27. November 2020

Zisch-Texte

Fantasiegeschichten zu Corona.

Zwei Zisch-Reporter aus der Rheinschule in Weil haben kurze Geschichten über das Coronavirus geschrieben, die recht hoffnungsfroh enden.

Der kleine Covid-19
Am 31. Dezember ist der kleine Covid-19 geboren. Kurz darauf entscheidet sich der kleine Covid-19, auf eine Erlebnisreise zu gehen. Somit versteckt er sich im Rachenraum eines Touristen, der mit dem Flugzeug nach Frankreich fliegt. Dort verliebt er sich in SARS-CoV 2. Bald darauf bekommen sie Millionenlinge, die sich auf Weltreise begeben. In ganz vielen Ländern, wie Spanien, Italien, den USA und Deutschland bekommen die Millionenlinge weiteren Nachwuchs. Dort versuchen sie, Partys zu veranstalten, und verteilen sich auf verschiedenen Oberflächen. Nach vielen Tagen finden sie keine Touristen mehr zum Weiterreisen und lösen sich in Luft auf.

Der kleine Covid zieht in die Stadt
Es war einmal ein Coronavirus. Er lebte in einem Labor in Taiwan oder China. Aber es was sehr langweilig, und er wollte dort sein, wo die Menschen leben. Als es dunkel war, ging er aufs Feld, dann in die Stadt und sah die Menschen.

Am nächsten Tag hatten alle Masken und kauften viel ein. Das fand er komisch.
Da stand auf ein Schild "Warnung Corona!" Und alle kauften Toilettenpapier.

Der kleine Covid hatte Angst, denn alle hatten vor ihm Angst. Da wurde er traurig und ging in einem Krankenhaus. Dort lebte er in einer Intensivstation und saß auf einem Bett ganz allein und traurig.