Das Ganze strotzt vor Kompromissen

Jeannette Villachica

Von Jeannette Villachica

Mo, 20. August 2012

Liebe & Familie

Seit drei Jahren versucht die österreichische Familie Krautwaschl, plastikfrei zu leben – nicht immer gelingt das.

In dem kleinen Supermarkt, in dem Sandra Krautwaschl häufig einkauft, ist es mittlerweile selbstverständlich, dass sie den losen Käse in ihre mitgebrachte Dose gelegt bekommt. Wenn sie woanders einkauft und erklärt, dass sie der Umwelt zuliebe auf Plastikverpackung verzichten möchte, trifft sie oft auf Verständnis – und wird dennoch meist abgewiesen: "Aus Hygienegründen." Denn die Vorschrift in vielen Geschäften lautet: Die mitgebrachte Dose darf nicht die andere Seite der Theke berühren, weil mit der Dose Keime eingeschleust werden könnten.

"Das ist absurd", findet Sandra Krautwaschl. Schon oft hat sie den Verkäuferinnen und Verkäufern dann erklärt: "So, jetzt halte ich die Dose in die Luft und Sie tun mir den Käse in die Dose rein. Dann kommt die Dose nicht mit der Theke in Berührung." Das sei ihr noch nie verwehrt worden. Aber die Mühe macht sich natürlich nicht ...

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