Zähringen

Mission Moschee: Die Ahmadiyya-Gemeinde stellt sich vor

Sina Gesell

Von Sina Gesell

Sa, 20. Februar 2016 um 11:57 Uhr

Freiburg

Ob die Ahmadiyya-Gemeinde in Zähringen eine Moschee bauen darf, ist noch nicht entschieden. Was für eine muslimische Gemeinde ist das? Eine Annäherung.

Die Ahmadiyya-Gemeinde will in Zähringen eine Moschee bauen. Ob die Stadt das Grundstück im Gewerbegebiet Längenloh an die Muslime verkauft oder nicht, ist noch nicht entschieden. Die Ahmadis versuchen unterdessen, die Bevölkerung von ihrem Vorhaben zu überzeugen, und präsentieren sich als friedvolle Gemeinschaft.

"Liebe für alle, Hass für keinen" – das ist der Leitspruch der Ahmadis, der Ende Januar auch im Zähringer Bürgerhaus zu lesen war. Um sich den Freiburgern vorzustellen, hat die Gemeinde keine Mühen gescheut: Infotafeln im ganzen Raum, unzählige Broschüren und Bücher zum Mitnehmen und ein Imagefilm, der zu Beginn gezeigt wird. Es ist zu sehen, wie Jugendliche der Gemeinde am Neujahrstag Städte vom Silvestermüll befreien – so wie sie das auch auf dem Freiburger Kanonenplatz tun –, wie Gemeindemitglieder Blut spenden oder Bäume pflanzen und wie ihr Oberhaupt die IS-Attentate in Paris verurteilt.

Bürger reagierten mit Unmut auf die Baupläne der Gemeinde
In Zähringen, im Gewerbegebiet Längenloh, möchte die Gemeinde eine Moschee bauen. Dies hatte Mitte November zu Unmut bei einer Infoveranstaltung des Bürgervereins Zähringen geführt und zu Verwirrung vonseiten der Stadtverwaltung (die BZ berichtete). Nach einer zweifachen Kehrtwende, ob die Stadt das Grundstück verkauft oder nicht, scheint nun wieder alles offen zu sein. Bis März wird sich die gemeinderätliche Grundstückskommission laut Stadtsprecherin Martina Schickle ein Urteil bilden, im Mai soll das Thema voraussichtlich auf die Tagesordnung im Gemeinderat kommen, der dann entscheidet. Derzeit sei die Stadt in Gesprächen mit der ...

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