Kreis Lörrach und Dreiland

Newsblog: 7-Tages-Inzidenz im Kreis Lörrach nahezu unverändert

Jonas Hirt & Kathrin Ganter

Von Jonas Hirt & Kathrin Ganter

Sa, 28. November 2020 um 16:25 Uhr

Kreis Lörrach

93 Infektionen mit Sars-CoV-2 meldet das Lörracher Gesundheitsamt am Samstag. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 208,2. Im Newsblog informieren über die aktuelle Entwicklung im Dreiland.

Samstag, 28. November, 16.22 Uhr: Am heutigen Samstag sind dem Gesundheitsamt 93 zusätzliche positive Testergebnisse gemeldet worden. Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Lörrach bleibt mit 208,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen auf dem Niveau von gestern. Derzeit werden 62 im Landkreis Lörrach wohnhafte Personen mit Covid-19-Infektion in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt – zwölf mehr als am Vortag. Weiterhin müssen sechs Personen beatmet werden.Aus der Quarantäne entlassen wurden 71 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt somit auf 725. Die Gesamtzahl der als infiziert geltenden Personen liegt bei 3367. Hiervon gelten 2568 als genesen. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind 74 Menschen aus dem Landkreis Lörrach verstorben.

Samstag, 28. November, 15.57 Uhr: Die Menschen im Dreiland müssen sich nicht nur mit einer, sondern mit drei verschiedenen Corona-Regelungen auseinandersetzen. Was gilt aktuell in Deutschland, Frankreich und der Schweiz?

Samstag, 28. November, 14.36 Uhr:
Der Kanton Baselland verzeichnet 121 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Insgesamt beträgt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen 6397. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt von 1606 auf 1588. Zudem meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 (Gesamtzahl: 67). In Spitälern werden 63 Covid-19-Patienten behandelt. 10 Patienten liegen auf der Intensivstation, vier müssen beatmet werden.

Samstag, 28. November, 12:03: Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet weitere 78 Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl beträgt 5276. Die Zahl der aktiven Fälle steigt von 970 auf 972. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert. In Quarantäne befinden sich 464 Menschen. In Krankenhäusern wurden – Stand Freitag – 143 Covid-19-Patienten behandelt, davon 21 auf der Intensivstation-

Freitag, 27. November, 17.49 Uhr:
Der Kanton Baselland meldet 155 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl steigt auf 6276. Die Zahl der aktiven Fälle steigt von 1542 auf 1625. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 66. Im Krankenhaus behandelt werden 71 Menschen, 10 Covid-19-Patienten liegen auf der Intensivstation, davon müssen sechs Patienten beatmet werden.

Freitag, 27. November, 16.41 Uhr: Das Lörracher Gesundheitsamt meldet vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl steigt auf 74. Die jüngste Person ist über 50jährig, eine Person über 70 Jahre, eine über 80 Jahre, die älteste Person über 90jährig. Zudem meldet das Landratsamt 77 weitere Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. Damit bleibt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis mit 206,9 etwa auf dem gestrigen Niveau. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 3274, davon gelten 2497 Personen wieder als genesen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 80 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis sinkt damit auf 703. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich ebenfalls in Quarantäne befinden, liegt bei 1601.

Freitag, 27. November, 15.09 Uhr: Die Zahl der Personen, die seit Anfang Oktober positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden, ist in Schopfheim mittlerweile auf 98 gestiegen. Das gab Bürgermeister Dirk Harscher am Freitag bekannt. Allein in den vergangenen zehn Tagen seien 28 zusätzliche Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Menschen, für die seit Beginn der "zweiten Welle" Quarantäne angeordnet wurde, beläuft sich mittlerweile auf 358. Bezogen auf die vergangenen zehn Tage waren es 96 Personen.

Freitag, 27. November, 13.33 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl steigt auf 75. Die Zahl der Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 beträgt 92. Die Gesamtzahl beträgt 5197. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt von 1016 auf 970. In Quarantäne befinden sich 488 Menschen.

Freitag, 27. November, 10.35 Uhr: Der Landkreis Lörrach liegt mit seiner Sieben-Tage-Inzidenz im Landesvergleich weit vorne – und direkt an der Grenze zur Schweiz. Aber ist das der einzige Grund? Jetzt gibt es neue Regeln.

Freitag, 27. November, 09.27 Uhr: Die Landesregierung brütet über neuen Corona-Verordnungen – und orientiert sich dabei weitgehend an den Bund-Länder-Beschlüssen vom Mittwoch. Allerdings könnte es auch Abweichungen geben: Verschärft Baden-Württemberg die neuen Corona-Regeln für die Festtage?

Donnerstag, 26. November, 18.35 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich weiter – die zweite Welle der Pandemie ist längst da. Wie die Werte aktuell aussehen zeigen wir mit den Daten für den Südwesten, Deutschland und die Welt.

Donnerstag, 26. November, 16.48 Uhr: Zwei Patienten aus dem Kreis Lörrach, beide um die 90 Jahre alt, sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie steigt auf 70. Heute wurden dem Gesundheitsamt Lörrach 110 weitere Neuinfektionen gemeldet. Damit bleibt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis mit 207,8 etwa auf dem gestrigen Niveau. 52 Patienten mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt. Das sind sieben weniger als gestern. Es werden acht Personen intensivmedizinisch betreut, von denen weiterhin sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 44 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt damit auf 710. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich ebenfalls in Quarantäne befinden, liegt bei 1528. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 3197, davon gelten 2417 Personen wieder als genesen.

Donnerstag, 26. November, 15.33 Uhr: Nachtrag zu den Zahlen aus Basel-Stadt: In den Krankenhäusern werden 140 Covid-19-Patienten behandelt, 22 auf der Intensivstation.

Donnerstag, 26. November, 14.37 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 151 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Dadurch steigt die Zahl der aktiven Fälle von 1542 auf 1625. Die Gesamtzahl der Infektionen liegt bei 6121. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 66. Im Krankenhaus behandelt werden im Kanton 76 Menschen, neun liegen auf der Intensivstation, davon werden fünf Menschen beatmet.

Donnerstag, 26. November, 13.15 Uhr: Freizeiteinrichtungen bleiben bis 20. Dezember geschlossen – was bedeutet das für den Liftverbund Feldberg? Und was sagt man dort zum Vorschlag, die Skisaison EU-weit am 10. Januar beginnen zu lassen?

Donnerstag, 26. November, 12.19 Uhr: Der Basler Stadtkanton meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Damit steigt die Zahl auf 73. Die Zahl der Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 beträgt 146 (insgesamt 5105). Die Zahl der aktiven Fälle steigt von 934 auf 1016. Insgesamt befinden sich 468 Menschen in Quarantäne.

Donnerstag, 26. November, 11.04 Uhr: Die Weiler Stadträtin Birgit Hinze-Rauchfuß von den Freien Wählern hat im Gemeinderat bemängelt, dass die seit dem Wochenende geltende Maskenpflicht entlang der Hauptstraße sowie einiger Seitenstraßen und Plätzen von vielen Menschen nicht beachtet werde. Das liegt nach ihrer Einschätzung daran, dass die neue Regelung nicht ausreichend publiziert und in den betreffenden Bereichen nicht angemessen ausgeschildert wurde.

Donnerstag, 26. November, 09.53 Uhr: In Grenzach-Wyhlen gibt es momentan 37 aktive Infektionen mit Sars-CoV-2. In der Sitzung des Gemeinderats sagte Bürgermeister Tobias Benz, dass die Gesamtzahl der Infektionen in der Gemeinde bei 207 liege. "Grenzach-Wyhlen ist kein Corona-Hotspot", sagte der Bürgermeister.

Donnerstag, 26. November, 09.26 Uhr: Schopfheims Bürgermeister appelliert an die Bürger, die Regeln einzuhalten.Die Stadt wird nun auch die Bereiche beschildern, wo die Maskenpflicht gilt. Das zeigt auch unsere Grafik.

Donnerstag, 26. November, 8.15 Uhr: Schule, Arbeit, Freizeit: Schärfere Corona-Verhaltensregeln im Dezember, Lockerungen über Weihnachten. Auf diesen Kurs haben sich Bund und Länder geeinigt. Die Beschlüsse im Überblick.
Kommentar:Verschärfung des Lockdowns einerseits, Lockerungen andererseits – das Hin und Her von Bund und Ländern ist widersprüchlich und schwächt das Vertrauen, meint BZ-Chefredakteur Thomas Fricker.

Mittwoch, 25. November, 18.11 Uhr: Jörg Müller, Stadtrat der Freien Wähler in Lörrach, spricht bei einer Corona-Demo von Querdenken. Er stellt eine Verbindung des Lockdowns mit Konzentrationslagern her. Der OB übt deutliche Kritik.

Mittwoch, 25. November, 16.18 Uhr: Das Lörracher Gesundheitsamt meldet 111 weitere Infektionen mit Sars-CoV-2. Damit erhöht sich die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis leicht auf 207,4. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 3087, davon gelten 2373 Personen wieder als genesen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 54 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt damit auf 646. Insgesamt 59 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt. Das sind fünf mehr als gestern. Es werden acht Personen intensivmedizinisch betreut, von denen weiterhin sechs beatmet werden müssen. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie bleibt bei 68.

Mittwoch, 25. November, 15.35 Uhr: Auch im Baselbiet gibt es zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl steigt auf 66. Der Kanton Baselland meldet zudem 177 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der aktiven Fälle steigt von 1448 auf 1542. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen liegt bei 5970. In Spitälern werden 81 Covid-19-Patienten, davon liegen 10 Menschen auf der Intensivstation – vier Patienten werden beatmet.

Mittwoch, 25. November, 14.16 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 109 neue Infektionen mit Sars-CoV-2 und drei weitere Todesfälle. Damit steigt die Zahl der aktiven Fälle von 914 auf 934. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen liegt bei 4959. Insgesamt 506 Menschen befinden sich in Quarantäne. 142 Menschen mit Covid-19 werden in Basler Hospitälern behandelt, 25 auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle beträgt nun 72.

Mittwoch, 25. November, 13.45 Uhr: Wie gut sind wir für den Pandemie-Winter gerüstet? Der Virologe Alexander Kekulé ist als Kritiker der Anti-Corona-Maßnahmen bekannt geworden – die er für zu zögerlich und in einigem für falsch hielt. Im BZ-Interview spricht er über die Politik der Lockdowns und stellt seine eigene Anti-Corona-Strategie vor.

Mittwoch, 25. November, 13.31 Uhr: Bürgermeister Peter Palme gab in der Gemeinderatssitzung die Corona-Zahlen der Stadt Zell bekannt: Bis heute seien 49 Corona-Fälle gemeldet, in der ersten Welle seien es 22 gewesen. "Das macht die dramatische Entwicklung deutlich", sagte Palme. Es sei denkbar, so Palme, eine Maskenpflicht in Bereichen der Zeller Innenstadt sowie zwischen Bahnhof und Schule einzuführen.

Mittwoch, 25. November, 12.09 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt entschädigt den privaten Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung (Kindertagesstätten, Tagesfamilien und Tagesstrukturen) den Ausfall der Elternbeiträge während des Lockdowns. Die Einrichtungen machen Ausfallentschädigungen in Höhe von 8,6 Millionen Franken geltend. Der Bund beteiligt sich zu einem Drittel an den Kosten.

Mittwoch, 25. November, 10.01 Uhr: Basel setzt in der Pandemie auf Licht, um weihnachtliches Flair zu stimulieren. Deshalb leuchtet wieder ein sechs Meter hoher Weihnachtsstern. Auch Ausstellungen zum Thema Weihnachten gibt es.

Mittwoch, 25. November, 09.15 Uhr: Sauerstoff, Inhalation und sogar Physiotherapie: Wie werden am Lörracher Kreiskrankenhaus Covid-19-Patienten außerhalb der Intensivstation behandelt? Die BZ hat nach gefragt.

Dienstag, 24. November, 18.07 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich weiter – die zweite Welle der Pandemie ist längst da. Wie die Werte aktuell aussehen zeigen wir mit den Daten für den Südwesten, Deutschland und die Welt.

Dienstag, 24. November, 17.18 Uhr: Das Präsidium des Oberrheinrates um den Landtagsabgeordneten Josha Frey (Grüne) und den Vorsitzenden der Schweizer Delegation Christian von Wartburg plädiert in einer Mitteilung für ein einheitliches Vorgehen bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie in der trinationalen Region. Die Verschärfung der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen in weiten Teilen des Oberrheingebiets erzeuge zum Teil ein "Gefälle", befindet das Gremium. Die Tatsache, dass einige Teilgebiete Restaurantschließungen angeordnet haben andere nicht, sorge für unerwünschte Sogwirkungen.

Dienstag, 24. November, 16.24 Uhr: Heute wurden dem Gesundheitsamt 26 weitere Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet. Damit sinkt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Lörrach auf 205,6. Insgesamt 54 Patienten mit Covid-19-Erkrankung werden in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt. Das sind zwei mehr als gestern. Es werden neun Personen intensivmedizinisch betreut, von denen weiterhin sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 85 weitere Menschen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis sinkt damit auf 589. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich ebenfalls in Quarantäne befinden, liegt bei 1365. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt bei 68. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 2976, davon gelten 2319 Menschen wieder als genesen.

Dienstag, 24. November, 15.41 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 161 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der aktiven Fälle steigt damit von 1427 auf 1448. Insgesamt gibt es im Kanton 5793 bestätigte Infektionen. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 64. Insgesamt werden 88 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern des Kantons behandelt. 10 werden auf der Intensivstation behandelt, drei Patienten werden künstlich beatmet.

Dienstag, 24. November, 14.25 Uhr: Corona ist für viele noch immer weit weg. Für einige, die sich nicht bereits infiziert haben oder niemanden persönlich kennen, der positiv getestet wurde, ist das neuartige Virus nach wie vor abstrakt. Auch für Matthias Lau und Paul Bernauer (Namen von der Redaktion geändert), zwei Familienväter aus Lörrach, war das lange so. Dann war das Virus plötzlich ganz nah. Sie selbst oder Familienmitglieder bekamen den positiven Befund und die gesamte Familie musste in häusliche Quarantäne. Wie die beiden diese Zeit erleben, erzählen sie der BZ.

Dienstag, 24. November, 13.03 Uhr: Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Basler Stadtkanton sinkt von 945 auf 914. Neu gemeldet wurden 78 Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der Fälle liegt bei 4850. Insgesamt befinden sich 613 Menschen in Quarantäne. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 69. Insgesamt befinden sich 135 Menschen in Basler Spitälern. 24 Covid-19-Patienten werden auf der Intensivstation behandelt. Die 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt bei 759.

Dienstag, 24. November, 11.14 Uhr: Mehrere Initiativen aus Süddeutschland, der Schweiz und Frankreichen wollen in Weil am Rhein demonstrieren. Eine Anmeldung ist bei der Stadt eingegangen, genehmigt ist die Demo aber noch nicht.

Dienstag, 24. November, 10.19 Uhr: Welche Corona-Regeln gelten an Weihnachten und Silvester? Darüber wird wohl am Mittwoch entschieden. Die Vorschläge der Ministerpräsidenten geben allerdings schon jetzt die Richtung vor.

Dienstag, 24. November, 09.28 Uhr: Wieder müssen die Fitnessstudios i geschlossen bleiben. Der Teil-Lockdown bedroht die Branche nicht nur finanziell. Die Betreiber im Kreis Lörrach fürchten auch gesundheitliche Folgen.

Dienstag, 24. November, 8.45 Uhr: Die Infrastruktur steht schon bald: Die Corona-Impfzentren – wie etwa in Freiburg – stehen ab Dezember bereit. Bis zu 100.000 Impfungen am Tag sollen möglich sein. Zu den Herausforderungen zählen die Kühlung und die Auslieferung. Bei der Verteilung des Corona-Impfstoffs wird der Flughafen Frankfurt eine wichtige Rolle spielen. Er gehört zu den größten Pharma-Frachtzentren weltweit.



Montag, 23. November, 19.45 Uhr:
Vorstoß aus Stuttgart: Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist wegen der Corona-Pandemie für einen früheren Start der Schüler in die Weihnachtsferien als bisher geplant.

Montag, 23. November, 18.22 Uhr: Im Südwesten ist die Zahl der als aktiv infiziert geltenden Menschen seit dem Wochenende leicht rückläufig - erstmals seit Oktober. Die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen steigt aber weiter. Hier geht es zu den aktuellen Daten.

Montag, 23. November, 17.40 Uhr: Das Gedränge in Corona-Zeiten soll entzerrt werden: Nach Schulende werden auf den Linien 7300 und 7302 im Kreis Lörrach zusätzliche Busse fahren. Sie verkehren aber nicht an allen Tagen.

Montag, 23. November, 16.48 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet acht neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Damit sinkt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis weiter auf 213,5. Eine über 90-jährige Person ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Die Anzahl der Todesfälle erhöht sich auf 68. Insgesamt 52 Personen mit Covid-19-Erkrankung werden in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt. Das sind drei weniger als gestern. Es werden mittlerweile zehn Personen intensivmedizinisch betreut, von denen weiterhin sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 79 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis sinkt damit auf 648. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich ebenfalls in Quarantäne befinden, liegt bei 1.294. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 2.950, davon gelten 2.234 Personen wieder als genesen.

Montag, 23. November, 14.36 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 81 neue Infektionen mit Sars-CoV-2, die Gesamtzeit steigt auf 5632. Davon gelten 1427 Fälle als aktiv, am Sonntag waren es noch 1469 aktive Fälle. Zudem meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl steigt damit auf 64. Insgesamt werden 82 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern behandelt. Sechs Menschen werden künstlich beatmet.

Montag, 23. November, 13.30 Uhr: Am Mittwoch wollen Bund und Länder Klarheit schaffen, wie es im Corona-Herbst weitergeht. Ein Vorschlag liegt bereits auf dem Tisch – unter anderem für Weihnachten und Silvester.

Montag, 23. November, 12.30 Uhr: Hat sich der Teil-Lockdown schon gelohnt? Die Fortschritte im Kampf gegen die Pandemie werden kaum bemerkt, kommentiert BZ-Chefredakteur Thomas Fricker in seinem Essay über die Republik im Corona-Herbst.

Montag, 23. November, 11.59 Uhr:
Der Kanton Basel-Stadt meldet 65 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt aber von 974 auf 945. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen beträgt 4772. Insgesamt befinden sich 658 Menschen in Quarantäne. Zwei weitere Basler sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben, die Gesamtzahl beträgt 69.

Montag, 23. November, 10.26 Uhr: Im derzeitigen Teil-Lockdown gehören Schulen nicht zu den ersten Einrichtungen, die geschlossen werden. Die BZ hat Schulleiter in Kandern und Efringen-Kirchen gefragt, welche Risikofaktoren sie sehen.

Sonntag, 22. November 15.45 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet am Sonntag 52 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle bleibt wie am Vortag bei 67. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter leicht auf 216,5. 55 Personen werden in Kliniken behandelt, das ist eine Person mehr als gestern, sechs davon müssen beatmet werden. Am Sonntag meldet das Landratsamt 720 aktive Fälle, das sind 32 weniger als am Vortag. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2942, davon gelten 2155 Personen als genesen.

Sonntag, 22. November, 15.31 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet am Sonntag zwölf weitere mit dem Coronavirus infizierte Menschen, damit steigt die Zahl der Neuinfektionen auf 107. Die Zahl der Verstorbenen bleibt zum Vortag unverändert bei 66. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4707, 974 Fälle gelten als aktiv. 645 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 634 Kontaktpersonen und elf Reiserückkehrer.



Sonntag, 22. November, 15.25 Uhr:
Wie das Landratsamt Lörrach mitteilt, sind im Pflegeheim Markgräflerland in vier verschiedenen Wohnbereichen elf Infektionen bei Bewohnern festgestellt worden. Die entsprechenden Vorfälle wurden am späten Freitag bestätigt. Alle Wohnbereiche werden voneinander isoliert. Des Weiteren wurden 14 Mitarbeiter des Pflegeheims positiv getestet. Diese und weitere sechs Pflege- und Betreuungskräfte, die als Kontaktpersonen gelten, befinden sich in Quarantäne. Die Heimleitung steht mit dem Gesundheitsamt und der Heimaufsicht in Kontakt. Für die Bewohner und das Personal dieser Wohnbereiche wurden PCR-Tests angeordnet. Im Pflegeheim Markgräflerland dürfen aufgrund des Infektionsgeschehens Besuche nur noch nach Anmeldung stattfinden. Der Zutritt zur Einrichtung ist nur zu den mit der Verwaltung vereinbarten Zeiten möglich, wobei die Anzahl der Besuche auf zwei Besucher pro Tag pro Bewohner beschränkt ist. Bis auf weiteres sind Besuche in den Demenzwohnbereichen Garten und Tüllingerblick 1+2 leider nicht möglich, teil das Landratsamt mit.

Sonntag, 22. November, 13.05 Uhr:
Der Kanton Basel-Stadt hat am Samstag drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 und 95 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet. Im Kanton Basel-Stadt waren am Samstag 1009 Personen in Isolation (-9). Der Stadtkanton verzeichnete seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 4600 Coronavirus-Fälle, 3525 Personen gelten als geheilt. Bisher sind in Basel-Stadt 66 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Im Kanton Baselland hat Covid-19 zwei weitere Todesopfer gefordert. Damit sind im Baselbiet bisher 62 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Bei den Neuinfektionen wurde am Samstag eine Zunahme um 145 Fälle registriert. Insgesamt sind im Baselbiet bisher 5452 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Von diesen gelten laut der Pandemiestatistik auf der Website des Kantons 3885 als genesen. Im Spital befanden sich wegen Covid-19 am Samstag 78 (+8) Baselbieterinnen und Baselbieter. Sieben Personen waren auf der Intensivstation, zwei mussten beatmet werden.

Samstag, 21. November, 15.57 Uhr:
Der Landkreis Lörrach meldet am Samstag 90 Neuinfektionen. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter leicht auf 227,9. Eine über 70-jährige Person ist im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion verstorben. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich auf 67. 54 Personen werden in Kliniken behandelt. Das sind elf mehr als gestern. Es werden weiterhin neun Personen intensivmedizinisch betreut, von denen sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 78 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt damit leicht auf 752. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2890, davon gelten 2071 Personen wieder als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen liegt am Montag wieder vor.

Samstag, 21. November, 13.49 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 95 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 und drei weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4600, die Zahl der Todesfälle auf 66. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt auf 1009 weil 101 weitere Menschen genesen sind. Die Gesamtzahl der Genesenen liegt bei 3525. 725 Kontaktpersonen und Reiserückkehrer sind in Quarantäne. 148 Menschen mit Covid-19 werden in Basler Kliniken behandelt, 26 davon auf der Intensivstation (Stand Freitag).

Freitag, 20. November, 17.26 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 136 neue Infektionen und kommt auf insgesamt 5307 nachgewiesen Infektionen und 1490 aktive Fälle. Zudem sind drei weitere Menschen gestorben. Insgesamt gibt es dort damit 60 Corona-Tote. Aktuell werden 70 Menschen im Krankenhaus behandelt, darunter sieben auf der Intensivstation.

Freitag, 20. November, 16.49 Uhr: Ab morgen, Samstag, gilt eine erweiterte Maskenpflicht im Landkreis Lörrach. Die drastisch angestiegenen Zahlen an Neuinfektionen machen diesen Schritt notwendig, teilt das Landratsamt mit. Eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung – ein zu den Seiten geöffneter Spuckschutz zählt nicht dazu – muss dann an folgenden Orten getragen werden: auf allen Märkten, Messen und Ausstellungen und in deren Umfeld bis zu 50 Metern, an Außenverkaufsständen und in deren Wartebereichen sowie im Bereich des Außer-Haus-Verkaufs von Gaststätten, bei öffentlichen Veranstaltungen, in für die Allgemeinheit zugänglichen Parkhäusern, auf für die Allgemeinheit zugänglichen Parkplätzen mit mindestens zwei Stellplätzen, auf Spielplätzen für Personen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr, in definierten Innenstadtbereichen und auf Bestattungen. Die Allgemeinverfügung kann hier eingesehen werden.

Freitag, 20. November, 16.23 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 79 Neuinfektionen. Damit sinkt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis weiter leicht auf 233,1. 43 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt. Das sind drei mehr als gestern. Es werden weiterhin neun Personen intensivmedizinisch betreut, von denen sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 60 Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt damit auf 741. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2800, davon gelten 1993 Personen als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen liegt nun bei 1547. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 66.

Freitag, 20. November, 14.43 Uhr: Da die Ansteckungszahlen in Basel nach wie vor ansteigen, reagiert der Kanton: Gastronomiebetriebe werden ab Montag geschlossen. Betroffen sind beispielsweise Restaurants, Bars, Cafés und Clubs. Ebenfalls von der Schließung betroffen sind Freizeiteinrichtungen wie Hallenbäder oder Eissportanlagen. Schulen, Läden und Kantinen bleiben jedoch offen. Dies hat der Regierungsrat soeben in einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

Freitag, 20. November 14.24 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 110 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4505. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt auf 1018, weil 150 weitere Menschen genesen sind. Die Gesamtzahl der Genesenen liegt bei 3424, die Zahl der Todesfälle bleit bei 63. 722 Kontaktpersonen sind in Quarantäne. 156 Menschen mit Covid-19 werden in Basler Kliniken behandelt, 29 davon auf der Intensivstation (Stand Donnerstag).

Freitag, 20. November, 12.36 Uhr: Dass der Landkreis Lörrach landesweit tagelang die höchste Zahl der Corona-Neuinfektionen aufwies und auch bundesweit noch immer mit an der Spitze liegt, erfüllt auch die Kreisstadt und die Gemeinderäte mit Sorge. Ulrich Lusche (CDU) wollte wissen, wie die Stadt mit dieser Lage umgehen wolle – auch vor dem Hintergrund, dass in der Schweiz Gastronomie, Bäder und anderes geöffnet seien und ja auch von Lörrachern frequentiert würden. "Das geht dauerhaft so nicht weiter", erklärte Lusche. Dass die hohen Zahlen "sicher etwas mit der Grenze zu tun haben", räumte Oberbürgermeister Jörg Lutz ein. Auch er finde es "schade, dass die Schweiz das so leger handhabt".

Freitag, 20. November, 9.28 Uhr: Mit dem Hilferuf des Binzener Alleinunternehmers Lothar Klein fing es an: Über seine prekäre Lage hatte die BZ im April berichtet. Die beiden großen Reisebusse seiner Firma Dreilandreisen & Royal Euro Trans standen still, Aussichten auf einen Notkredit hatte er nicht. Er fürchtete um seine Existenz. Ein halbes Jahr später haben sich die Aussichten für einen staatlich gesicherten Kredit verbessert, räumt Klein heute ein. Aber der bliebe nicht ohne Risiko, weder für ihn, noch für die Bank. Was er kann, sitzt Klein aus – und hofft auf bessre Zeiten: "Ich schlängele mich durch wie ein Aal".

Freitag, 20. November, 8.15 Uhr: Impfungen gegen Sars-CoV-2 sollen im Südwesten zunächst bestimmte Gruppen erhalten. Einen Impfzwang wird es nicht geben. Ein Konzept für Quarantäneverweigerer fehlt noch. Die Lenkungsgruppe plant zunächst in jedem Regierungsbezirk ein bis zwei Impfzentren.

Donnerstag, 19. November, 18.58 Uhr: "Dramatisch", so Bürgermeister Dirk Harscher, entwickle sich aktuell die Zahl der Corona-Infizierungen im Landkreis Lörrach. Aber auch in Schopfheim steigen die Zahlen weiter. Wie Harscher am Donnerstag in einem Pressegespräch mitteilte, sind seit Beginn der zweiten Welle Anfang Oktober mittlerweile 79 Personen mit dem Virus infiziert worden, dazu kommen 295 Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne begeben mussten. Schopfheims Rathauschef appelliert daher an die Einwohner , "mit aller Macht" ihren Teil zur Eindämmung des Virus beizutragen – und damit auch dazu, "dass wir einen größeren Lockdown im Landkreis verhindern."

Donnerstag, 19. November, 16.25 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 109 weitere Neuinfektionen. Dennoch sinkt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis leicht auf 235,7.
40 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt. Das sind drei mehr als gestern. Es werden weiterhin neun Personen intensivmedizinisch betreut, von denen sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 41 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt damit auf 722. Eine über 90-jährige Person mit Vorerkrankungen ist heute im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich auf 66. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2721, davon gelten 1933 Personen wieder als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen liegt nun bei 1392.

Donnerstag, 19. November, 15.17 Uhr: Der Kanton Basel-Landschaft meldet drei neue Todesfälle und 148 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 5171, die Zahl der Todesfälle auf 57. 1502 Fälle gelten als aktiv. Die Zahl der Genesenen steigt um 65 auf 3612. 73 Personen werden im Krankenhaus behandelt, sechs von ihnen auf der Intensivstation. Drei müssen beatmet werden.

Donnerstag, 19. November, 14.51 Uhr: In einer von weitgehender Einigkeit geprägten Kreistagssitzung am Mittwoch sorgten das Coronavirus und die Pandemiebekämpfung für einige Misstöne. Ein Bürger sowie die Kreisräte Wolfgang Fuhl und Dietmar Ferger nutzten die Sitzung, um gegen die Corona-Politik zu wettern. Letzterer wurde fast des Saals verwiesen. Er ignorierte die Maskenpflicht.
Kabel, Schläuche, EKG: Auf den Intensivstationen geht es täglich um Leben und Tod. Wie geht eine Krankenschwester um mit dem Stress und dem Tod als täglichem Begleiter? Ein Besuch auf einer Covid-Intensivstation.

Donnerstag, 19. November, 11.25 Uhr: Basel-Stadt meldet am Donnerstag vier weitere Todesfälle. Bereits am Dienstag sowie am Mittwoch gab es jeweils einen Todesfall. Die Gesamtzahl liegt nun bei 63 Verstorbenen. 105 Neuinfektionen werden am Donnerstag gemeldet, die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 1058. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4395. 63 weitere Personen sind genesen, die Gesamtzahl liegt bei 3274. 543 Kontaktpersonen und 11 Reiserückkehrer befinden sich in Quarantäne.
Der Bundestag hat das Infektionsschutzgesetz geändert. Kritiker mobilisieren dagegen – mit dramatischen Warnungen. Wir zeigen, warum es in Deutschland keine Corona-Diktatur gibt.

Donnerstag, 19. November, 8.28 Uhr: Unter anderem am Samstag demonstrierten in Lörrach wieder Gegner der Corona-Maßnahmen. Neben der regelmäßigen "Mahnwache für Bürgerrechte" auf dem Alten Marktplatz gab es einen "Aufzug gegen die Maskenpflicht". Bei der Kundgebung zum Aufzug mussten die Teilnehmer keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, andere Auflagen gab es aber schon. Sie wurden vielfach missachtet. Nun überlegen Stadt und Polizei, wie man mit derlei Veranstaltungen künftig umgeht. Die Demonstrationen aus der Innenstadt zu verbannen, sei nicht so einfach. Das Demonstrationsrecht ist ein sehr hohes Gut.
Für viele sind Bibliotheken Orte des Kontaktes. Doch in Corona-Zeiten ist manches anders als sonst: Die Hygienevorschriften sind umfangreich, die Öffnungszeiten reduziert und Veranstaltungen abgesagt. Es gibt aber auch positive Trends wie einen Kundenanstieg im digitalen Bereich. Wie sieht das in Lörrach aus? Vor welchen Herausforderungen steht die Stadtbibliothek? Die BZ hat nachgefragt.

Mittwoch, 18. November, 16.17 Uhr: Der Kreis Lörrach meldet 107 weitere Neuinfektionen gemeldet. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis auf 239,2 und der Kreis ist wieder Spitzenreiter in Baden-Württemberg. 37 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt. Derzeit werden neun Personen intensivmedizinisch betreut, von denen sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 45 Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt damit auf 655. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2612, davon gelten 1892 Personen wieder als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen liegt nun bei 1299. Es bleibt unverändert bei 65 Personen.

Mittwoch, 18. November 14.33 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 142 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt nun bei 54, die Gesamtzahl der Fälle bei 5023. 1422 Fälle gelten als aktiv, 3547 Menschen als genesen. 75 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden, sechs Menschen sind auf der Intensivstation, zwei von ihnen werden beatmet.
Die Situation wird brenzlig: 876 zertifizierte Intensivbetten gibt es in der Schweiz – alle sind aktuell belegt. Eingriffe und Behandlungen, die nicht als dringlich gelten, sollen verschoben werden.

Mittwoch, 18. November, 12.08 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 139 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Ein weiterer Mensch mit einer Sars-CoV-2-Infektion ist gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt nun bei 59. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4290, 1037 Fälle gelten als aktiv. 468 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 456 Kontaktpersonen und zwölf Reiserückkehrer. 155 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 3213.

Mittwoch, 18. November, 9.29 Uhr: Im Hertener St. Josefshaus sind 20 Bewohner und 18 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die hohe Zahl an Infektionen sei darauf zurückzuführen, dass die Bewohner aufgrund ihrer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz trage. Auch sei während der Begleitung ein Abstandsgebot nicht möglich, sagte Einrichtungssprecher Andreas Gräff. "In diesen Fällen ist die Ausbreitung einer Infektion schnell und intensiv." Die erkrankten Bewohner zeigten bislang jedoch milde Krankheitsverläufe.

Dienstag, 17. November, 19.25 Uhr: Der Landkreis Lörrach lag Am Montag bei den Corona-Zahlen mit einer 7-Tage-Inzidenz von 223,4 landesweit an der Spitze und gehört auch bundesweit zu den Kreisen mit den meisten Neuinfektionen. Der Ursprung der Ansteckung ist immer seltener auszumachen; ob die Grenzlage eine nennenswerte Rolle spielt, ist ungewiss. Die Zahlen des Landkreises und des Landes weichen ganz leicht voneinander ab, aber am Befund ändert das nichts. Während im Landkreis Waldshut, der nach niedrigen Zahlen im Frühling zuletzt ebenfalls mit sehr vielen Neuinfektionen zu kämpfen hatte, die 7-Tage-Inzidenz wieder auf 157,9 gesunken ist, bleibt sie in Lörrach sehr hoch. Der Landeswert lag am Dienstag bei 131,6, im Bund liegt der Wert bei 141.

Dienstag, 17. November, 16.27 Uhr: Eine Mitarbeiterin der Grenzach-Wyhlener Bärenfelsschule ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.Das bestätigte Schulleiterin Sabine Braun am Dienstag auf BZ-Nachfrage.Zwei erste Klassen mit insgesamt 53 Schülerinnen und Schülern und deren Klassenlehrerinnen befänden sich in Quarantäne.

Dienstag, 17. November, 15.58 Uhr: Der Kreis Lörrach meldet 44 Neuinfektionen. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis leicht auf 228,8. 36 Personen mit Covid-19-Infektion werden behandelt, das sind sieben mehr als gestern. Derzeit werden sieben Personen intensivmedizinisch betreut, von denen fünf beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 71 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis sinkt damit auf 593. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 2505, davon gelten 1847 Personen wieder als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen liegt nun bei 1223. Im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung verstorben sind weiterhin insgesamt 65 Personen.

Dienstag, 17. November, 15.40 Uhr: Der Bundestag will am Mittwoch das Infektionsschutzgesetz rechtsstaatlich nachbessern. So sollen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gerichtsfest werden. Für Einschränkungen von Demonstrationen und Gottesdiensten nun besonders hohe Hürden.

Dienstag, 14. November, 15.09 Uhr:
Der Kanton Baselland meldet mit 184 Neuinfektionen mit mit Sars-CoV-2 den bislang höchsten Anstieg an einem Tag sowie zwei weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Fälle steigt damit auf 4881 an, die Zahl der Todesfälle auf 53. 1335 Fälle gelten als aktiv. Die Zahl der Genesenen steigt auf 3493. 75 Personen werden in den Spitälern behandelt, vier auf der Intensivstation (zwei müssen beatmet werden).

Dienstag, 17. November, 14.23 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt hat die Ansteckungsquellen der vergangenen vier Wochen analysiert. Sie sind breit gestreut und zeigen sich wie folgt:Vom 20. Oktober bis 16. November wurden 2419 Neuinfektionen im Kanton Basel-Stadt registriert. Dabei konnten 32 Prozent (oder 768 Fälle) der Neuinfektionen bekannten oder vermuteten Ansteckungsquellen zugeordnet werden. Die meisten Personen haben sich in der Familie (46 Prozent) oder bei Treffen mit der Familie oder Freunden (11 Prozent), bei der Arbeit (17 Prozent) oder in der Freizeit (11 Prozent) angesteckt.

Dienstag, 17. November, 12.24 Uhr: Täglich mehrfach erreichen die Weiler Polizei Hinweise von Bürgern, dass ihnen Verstöße gegen die Corona-Verordnungen aufgefallen seien. "Wir versuchen auch allen Anzeigen nachzugehen", erklärt Kathrin Mutter, Leiterin des Weiler Polizeireviers. Aber in der Mehrzahl der Fälle, "rund drei Viertel der Einsätze", so schätzt Mutter, könne man nichts, oder eben nichts mehr feststellen. In ganz anderen Hinsicht scheint sich die erhöhte Präsenz der Polizei aber durchaus bemerkbar zu machen. Die Zahl der Wohnungsaufbrüche habe spürbar nachgelassen, so Mutter.

Dienstag, 17. November, 11.26 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 110 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Ein weiterer Mensch mit einer Sars-CoV-2-Infektion ist gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt nun bei 57. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4151, 1035 Fälle gelten als aktiv. 650 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 624 Kontaktpersonen und 26 Reiserückkehrer. 62 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 3058. Die Zahl der Infizierten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt weiter an. Waren es am Montag, 9. November, 102 Personen, so lag die Zahl am Montag, 16. November, bei 142. Die Zahl der Menschen, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen, stieg in diesem Zeitraum von 19 auf 25.

Dienstag, 17. November, 9.09 Uhr: Was ist von den Hilfen in der Corona-Krise im Landkreis Lörrach angekommen? SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger kritisiert das Krisenmanagement der Landesregierung. Bei manchen Betroffenen sei keine Soforthilfe angekommen. Der Grünen-Landtagsabgeordnete Josha Frey verweist auf den Kassensturz des Wirtschaftsministeriums Ende November. Einen Zwischenstand der bezahlten Hilfen für den Landkreis übermittelte das Ministerium der BZ jedoch bereits. Demnach kamen mindestens 49,3 Millionen Euro im Kreis an.

Montag, 16. November, 21.30 Uhr: Um die Corona-Pandemie einzudämmen, rufen Bund und Länder die Bürger auf, private Kontakte noch einmal deutlich zu reduzieren. Auf Druck der Länder werden die Einschränkungen vorerst nicht verschärft.



Montag, 16. November, 18.15 Uhr:
Insgesamt 20 Bewohner und 18 Mitarbeiter des Hertener St. Josefshaus sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab die Einrichtung am Montagabend in einer Pressemitteilung bekannt. Die erkrankten Bewohnern zeigen demnach milde Krankheitsverläufe. Bereits am Freitag war die Infizierung von neun Mitarbeitern bekannt geworden. Insgesamt wurden 116 Personen getestet, nachdem sich am Mittwoch drei Mitarbeiter krank gemeldet hatten und zwei Bewohner Symptome zeigten.

Montag, 16. November, 17.54 Uhr: Der Kreis Lörrach meldet 15 Neuinfektionen. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis auf 224,8. Mit diesem Wert ist der Kreis Lörrach gleichwohl weiter Spitzenreiter in Baden-Württemberg – kein anderer Meldekreis hat nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums einen höheren Inzidenzwert im Südwesten der Republik. Bereits am Samstag hatte der Kreis Lörrach den Landkreis Heilbronn als Meldekreis mit dem höchsten Inzidenzwert abgelöst.

29 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt und damit zwei mehr als gestern. Derzeit werden sieben Personen intensivmedizinisch betreut, von denen fünf beatmet werden müssen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis sinkt auf 619. Aus der Quarantäne entlassen wurden 61 Personen. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2461, davon gelten 1777 Personen wieder als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen liegt nun bei 1208. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 65.

Montag, 16. November, 15.36 Uhr: Ist nach zwei Wochen Teil-Lockdown eine Lockerung in Sicht? Im Gegenteil: Die Bundesregierung schlägt strengere Anti-Corona-Maßnahmen vor. Was davon beschlossen wird, ist indes unklar.

Montag, 16. November, 13.46 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 78 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4042, 989 Fälle gelten als aktiv. 684 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 652 Kontaktpersonen und 32 Reiserückkehrer. 53 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 2996. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 57.

Montag, 16. November, 12.40 Uhr: Bund und Länder werden bei ihrer Videokonferenz zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie an diesem Montag voraussichtlich keine schärferen Schritte für die Schulen beschließen. Nach einer geänderten Vorlage des Bundes sollen die Länder bis zur kommenden Woche einen Vorschlag vorlegen, wie Ansteckungsrisiken im Schulbereich weiter reduziert werden können. Zudem gibt es weitere Vorschläge, beispielsweise zum Schutz von Risikogruppen.

Montag, 16. November, 8.51 Uhr: Abstand halten ist das oberste Gebot der Coronaregeln – in den vollen Schulbussen ist das allerdings nur schwer möglich. Auf Drängen vieler Eltern und Lehrer setzt der Landkreis Zusatzbusse auf neun Linien ein, die besonders am Morgen für Entzerrung sorgen sollen, damit Eltern ihre Kinder mit einem besseren Gefühl mit dem Bus zur Schule schicken können. Das funktioniert. Allerdings gibt es immer noch Zeiten, zu denen keine Zusatzbusse eingesetzt werden. Und dann wird’s wieder zu eng.

Mehr zum Thema: