Erklär’s mir

Was sind Stinkbomben?

Karl-Heinz Fesenmeier

Von Karl-Heinz Fesenmeier

So, 19. Januar 2020 um 22:25 Uhr

Erklär's mir

Stinkbomben sind im eigentlichen Sinn keine Bomben, weil sie ja nicht explodieren. Es sind in der Regel kleine Glasampullen, die mit einer übel riechenden Flüssigkeit gefüllt sind.

Wird die Ampulle zerstört, entweicht ein stinkendes Gas. Da reicht es, wenn man mit dem Fuß drauf tritt oder sie in den offenen Spalt einer Tür legt.

Schüler machen manchmal solch übel riechende Streiche. Kommt der Lehrer ins Klassenzimmer und schließt die Tür, dann zerplatzt die Ampulle im Türspalt und es beginnt sofort im ganzen Raum zu stinken.

Es gibt zwei Arten von Stinkbomben: Wenn eine nach faulen Eiern riecht, dann ist es eine Schwefelwasserstoff-Stinkbombe. Wenn sie nach Erbrochenem oder nach ranziger Butter riecht, ist es eine Buttersäure-Stinkbombe. Buttersäure heißt eigentlich Butansäure. Den Namen Buttersäure verdankt sie ursprünglich ihrer Herkunft aus dem Butterfett und dem Geruch nach Butter.