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Wie das Freiburger Münster seine Farbe verlor

Peter Kalchthaler

Von Peter Kalchthaler

So, 16. März 2014 um 20:00 Uhr

Freiburg

Im Spätbarock wurde das Freiburger Münster innen umfassend umgestaltet. Alle Wände, Gewölbe und Skulpturen in Chor und Langhaus, die zuvor farbig waren, bekamen einen graublauen Anstrich.

Zur ursprünglich geplanten Halbzeit der Ausstellung "Baustelle Gotik" – die nun bis 5.Oktober verlängert wird – wurden Anfang März wenige, besonders lichtempfindliche Exponate ausgetauscht oder durch Reproduktionen ersetzt. Dazu gehört eine aquarellierte Zeichnung von Karl Ludwig Frommel aus der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Das 1825 entstandene Blatt ist die einzige Bildquelle für die schriftlich dokumentierte Neugestaltung des Münsters im Spätbarock.

Der Ende des 16. Jahrhunderts in Italien entstandene Barockstil verbreitete sich in den katholischen Regionen vor allem durch das Wirken der Jesuiten, die sich 1620 in Freiburg niederließen. Zwar entstanden für das Freiburger Münster 1672 neue Möbel und erste neue Beichtstühle für den Chor, größere Veränderungen im Innenraum fanden aber zunächst nicht statt. Die Zeiten waren seit dem Dreißigjährigen Krieg zu unsicher, die folgenden Konflikte mit Frankreich und der Festungsbau setzten die Stadt und das Münster mancherlei Gefahren ...

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