Mixed-Martial-Arts

Die Basler Regierung sagt einen Kampf zweier französischer Rapper ab

sda

Von sda

So, 18. August 2019 um 12:57 Uhr

Basel

Im November sollten die Rapper Booba und Kaaris in der St. Jakobshalle zum Mixed-Martial-Arts-Kampf in den Ring steigen. Die Stadt zog sich aber aus dem Hallennutzungsvertrag zurück.

Der Mixed-Martial-Arts-Kampf (MMA) der französischen Rapper Booba und Kaaris in Basel kann nicht stattfinden. Das Basler Erziehungsdepartement tritt aus dem Vertrag für die Nutzung der staatlichen St. Jakobshalle zurück. Das Erziehungsdepartement spricht in einer Medienmitteilung vom Freitag von "Irreführung" und "Täuschung". Der Veranstalter habe verschwiegen, dass der erste Versuch, den MMA-Kampf zwischen den beiden "gewaltbereiten Rappern und deren Fans" in Genf durchzuführen, am Widerstand von Politikern, Behörden und Medien gescheitert sei.

Nach der Analyse der Sicherheitslage mit der Baselbieter Polizei und der Kantonspolizei Basel-Stadt sei für das Erziehungsdepartement als Eigentümer der Halle klar, dass die Veranstaltung nicht durchgeführt werden könne. Der Kampf hätte Ende November stattfinden sollen.