Erklär's mir: Warum werden nicht alle Menschen gleich alt?

Michael Brendler

Von Michael Brendler

Di, 27. Dezember 2011

Erklär's mir

Gerecht ist es nicht. Der eine stirbt schon ganz jung, der andere wird über 70 oder 80 Jahre alt, bevor er stirbt. Ganz selten erreicht auch mal ein Mensch wie Johannes Heesters ein Alter von 108 Jahren. Warum das so ist, weiß keiner ganz genau. Natürlich hat dies der Mensch auch ein Stück weit selbst in der Hand: Raucht er, trinkt er viel Alkohol und geht so das Risiko ein, dass er irgendwann deshalb krank wird? Isst er genug und isst er auch genug Gemüse? Arbeitet er in einer Fabrik, in der er in Kontakt mit Gift kommt, oder sitzt er den ganzen Tag im Büro? Vieles ist aber auch einfach Glück: Steckt sich jemand zum Beispiel mit einem gefährlichen Erreger an? Hatte er Eltern und Großeltern, die selbst besonders alt geworden sind? Denn wie lange wir leben, wird uns auch ein Stück weit von unseren Eltern mitgegeben. Der eine erbt eine Lebensuhr die länger, der andere eine, die kürzer läuft. Kommt man als Frau oder Mann zur Welt? Denn Frauen leben häufig länger. Es hilft allerdings nicht nur Glück, sondern auch glücklich zu sein. Denn man weiß: Glückliche Menschen leben länger.