"Jede Aktion lindert die Not der Mädchen"

fk

Von fk

Sa, 28. April 2012

Gundelfingen

DREI FRAGEN AN Valentin Hettich, der in Indien war.

GUNDELFINGEN. Gestern, Freitag, zeigten Inge Dännart und Valentin Hettich im neuen Raiffeisen-Strategiehaus Lichtbilder ihrer jüngsten Indienfahrt, um sich für "Wasser ist Leben" und die Raiffeisenbank ein Bild von der Hilfe vor Ort machten. In den vergangenen zwei Jahren waren 300 000 Euro in neue Projekte geflossen. Mit Valentin Hettich sprach Frank Kiefer.

BZ: Herr Hettich, wie fühlt sich ein deutscher Banker in einer indischen Slumschule?
Valentin Hettich: Es regt unwahrscheinlich zum Nachdenken an und ist faszinierend zu beobachten, mit welch einfachen Mitteln Großes geleistet wird. 300 Slumkinder in drei Räumen mit jeweils zwölf Quadratmetern zu unterrichten ist eine gigantische Herausforderung und für die Lehrer eine persönliche Meisterleistung. Es war aber auch beeindruckend, wie diszipliniert und interessiert die Kinder dem Unterricht folgen.

BZ: Was hat Sie am meisten auf Ihrer Reise durch Indien beeindruckt?
Valentin Hettich: Am meisten hat mich beeindruckt, mit welcher Konsequenz von den "Helpers of Mary" – den indischen Ordensschwestern– die vom Verein "Indienhilfe: Wasser ist Leben" unterstützten Projekte umgesetzt werden. Es ist schön zu sehen, dass jeder Euro, der nach Indien geschickt wird, auch sinnvoll und wirkungsvoll eingesetzt wird. Die unterstützen Wasser- und Solarprojekte sind zu 100 Prozent funktionsfähig und erreichen das gewünschte Ziel. Ebenfalls beeindruckend ist das Engagement und der Einsatz der Helpers of Mary. Was diese Frauen leisten ist schon bewundernswert. Insbesondere hat mich auch der sehr gute Ausbildungsstand beeindruckt.
BZ: Wie können Sie persönlich und wie ihre Bank helfen?
Valentin Hettich: Am besten helfen können wir, indem wir die Arbeit des Vereins "Indienhilfe Wasser ist Leben" unterstützen . Den jede Aktion, die erfolgreich abgeschlossen wird, lindert Not und Elend insbesondere der jungen Mädchen.