Die Auftragsbücher sind gut gefüllt

Ulrike Spiegelhalter

Von Ulrike Spiegelhalter

Fr, 29. Dezember 2017

Bernau

Das Unternehmen "Schmidt Hoch-Tiefbau" ist mit dem zu Ende gehenden Jahr sehr zufrieden / Ausblick ist positiv.

BERNAU. Auf ein wiederum erfolgreiches Jahr kann das Bauunternehmen "Schmidt Hoch-Tiefbau GmbH" zurückblicken. Das sagte Geschäftsführer Rudolf Schmidt. Auch der Ausblick auf das kommende Jahr sei positiv.

Vollauf zufrieden zeigte er sich mit dem abgelaufenen Jahr im Hinblick auf das Geleistete und auf die gute Auslastung. Die gesamte Branche habe von den kräftigen Investitionen öffentlicher und privater Bauherren profitiert. Die günstigen Zinsen und die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland sowie die Vollbeschäftigung seien der Grund dafür.

Positive Rahmenbedingungen sieht Rudolf Schmidt auch für das kommende Jahr für das Baugewerbe.

Auch wegen Aufträgen aus dem Vorjahr habe das Unternehmen sehr viel zu tun gehabt – an manchen Tagen seien die Auftragsbücher übervoll gewesen, sagte der Geschäftsführer. Ausgeführt habe das Bernauer Bauunternehmen erfolgreich auch größere Bauvorhaben, wobei Baustellen in einem großen Umkreis zwischen Waldshut und Freiburg sowie zwischen Lörrach und Titisee-Neustadt bewältigt wurden. Lange An- und Abfahrtswege könnten nicht immer vermieden werden, was von den Mitarbeitern Organisation und Mobilität verlange.

Baustellen liegen in einem weiten Umkreis um Bernau

Im neuen Jahr werde das Unternehmen Aufträge aus 2017 erledigen und an neuen Aufträgen mangele es auch nicht, auch wenn sie noch nicht für das ganze Jahr reichen, wie er sagte.

Im ablaufenden Jahr hatte das Unternehmen durchschnittlich 66 Mitarbeiter, hinzukommen die Werksvertragsunternehmen mit 30 Beschäftigten sowie die Subunternehmer, die für "Schmidt Hoch-Tiefbau" tätig sind – im Jahresmittel seien auf den Baustellen des Familienunternehmens als etwa 100 Beschäftigte tätig. Nur wenige Mitarbeiter hätten das Unternehmen verlassen, dafür sei das Team um acht sehr gute Mitarbeiter verstärkt worden, außerdem werden fünf junge Menschen ausgebildet. Er freue sich, 2018 Jugendliche mit Migrationshintergrund ausbilden zu können, sagte Rudolf Schmidt. Der Betrieb setze ohnehin alles daran, weitere Auszubildende zu bekommen und liege mit seiner Ausbildungsquote gut im Rennen. Deshalb sei das Unternehmen auch mit dem "Voraus"-Zertifikat der Handwerkskammer Konstanz ausgezeichnet worden (wir berichteten).

Der Geschäftsführer dankte den erfahrenen Mitarbeitern für die Weitergabe ihres Wissens und ihrer Erfahrung. Guten und qualifizierte Mitarbeiter brauche das Unternehmen, genauso wichtig sei es aber, die technische Ausstattung auf dem neuesten Stand zu halten. Dafür habe "Schmidt Hoch-Tiefbau GmbH" 100 000 Euro investiert.

Der Betrieb sei gut aufgestellt, an Umstrukturierungen komme er dennoch nicht vorbei, die Geschäftsfelder sowie die technische Einrichtung müssten ständig im Blick behalten werden.

Digitalisierung erreicht die Baumaschinen

So käme auf jeden Fall die digitale Maschinensteuerung für Bagger, später auch für Grader und Raupen – die Digitalisierung werde in Zukunft das Geschehen auf den Baustellen revolutionieren und bestimmen. Bereits 2017 sei viel Geld in die Digitalisierung investiert worden, was sich hoffentlich bezahlt machen werde, sagte Schmidt. Zu den vielen Erneuerungen gehört auch eine neue EDV-Anlage für die Verwaltung des Unternehmens.