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26. August 2017

Wohnmobilisten schätzen Lage des Stellplatzes

Die kurzen Wege in die Stadt und das angrenzende Schwimmbad sind vorteilhaft / Der Wohnmobilstellplatz in Bonndorf ist gut frequentiert.

  1. Ihnen gefällt sowohl die Lage als auch Infrastruktur am neuen Wohnmobilstellplatz beim Schwimmbad, Marianne und Artur Kadler aus Buxtehude (links) sowie Ursula und Stefan Eifried aus Illingen. Mit dem Preis sind sie ebenfalls einverstanden. Foto: Martha Weishaar

BONNDORF. Bei der Wahrnehmung von Feriengästen fallen derzeit insbesondere drei Gruppierungen ins Auge: Wohnmobilisten, Radfahrer und Wanderer. Die Badische Zeitung fragt nach, was den Gästen an Bonndorf besonders gefällt, weshalb sie ausgerechnet hier gelandet sind und ob sie Verbesserungen anregen möchten.

Der Wohnmobilstellplatz beim Schwimmbad ist momentan selten leer. Die meisten finden über entsprechende Apps den Weg hierher. Auch vor Kurzem saßen wieder vier Partien beim gemütlichen Frühstück vor ihren Fahrzeugen. Ursula und Stefan Eifried aus Illingen im Enzkreis waren vor zehn Wochen schon mal zum Wandern hier und wollten nun auch noch den fehlenden Abschnitt der Wutachschlucht erwandern. Sie freuen sich darüber, dass die Infrastruktur des Platzes zwischenzeitlich verbessert wurde. An Münzsäulen gibt es neuerdings Strom und Frischwasser, auch das Abwasser kann entsorgt werden. Das Ehepaar findet nur lobende Worte. "Der Platz ist ansprechend und es ist ideal, dass man direkt nebenan eine Runde schwimmen und duschen kann", sagt Ursula Eifried.

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Ob es sie stört, dass der Stellplatz mitten im Ort liegt? Ganz im Gegenteil. Gerade die kurzen Wege ins Gasthaus, zum Einkaufen oder zum Bäcker findet sie vorteilhaft. "Außerdem ist man ja unmittelbar nebenan im Japanischen Garten mitten in der Natur, zumal der Garten wunderschön ist", sagt das Paar.

Marianne und Artur Kadler aus Buxtehude gesellen sich derweil zu der kleinen Gesprächsrunde. Sie haben Bonndorf im vergangenen Jahr auf der Rückreise vom Süden kennen gelernt und kehrten in diesem Jahr zurück, um die Wutachschlucht zu entdecken. "Wir haben uns auch den Platz in Holzschlag angeschaut, doch die zentrale Lage hier gefällt uns besser", sagen sie. Auch ihnen sind die kurzen Wege wichtig. Sie schlendern gerne mal durchs Städtchen, wollen zu Fuß einkaufen. Ob es ihnen neben der Straßenkreuzung nicht zu laut ist? Absolut nicht. Zu nachtschlafender Zeit ist der Stellplatz neben dem Bad sogar ausgesprochen ruhig. "Klar, man steht hier auf der Platte, aber für zwei Nächte ist das vollkommen in Ordnung", sagt Artur Kadler.

Dass die Verweildauer auf zwei Nächte begrenzt ist, stellt für sie überhaupt kein Problem dar. Das entspricht dem Zeitfenster für einen Ort, wenn man im Wohnmobil unterwegs ist und Neues entdecken möchte. "Wenn wir für längere Zeit an einem Ort bleiben möchten, suchen wir sowieso einen Campingplatz auf", erklärt das Paar aus Norddeutschland.

"Es ist ideal, dass man direkt nebenan eine Runde

schwimmen kann."

Ursula Eifried
Positiv bewerten die campenden Wanderer, dass sie für einen Euro Kurtaxe pro Person mit der Konuskarte den Wanderbus gratis nutzen können. "Auch die 7,50 Euro Stellplatzgebühr sind vollkommen gerechtfertigt", befinden sie übereinstimmend. Nach dem Frühstück haben sich die Wege der Reisenden wieder getrennt. Ursula und Stefan Eifried fuhren nach zwei Nächten wieder nach Hause, Marianne und Artur Kadler weiter an den Bodensee. Sie möchten noch mehr von Süddeutschland entdecken.

Autor: Martha Weishaar