Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

27. April 2009

Feuerwehr hat neue Führungsspitze

Nico Ebner ist jetzt der Kommandant in Wolpadingen / Ewald Ebner gab nach fast 20 Jahren das Amt jetzt ab

  1. Die Führungsspitze der Feuerwehr Wolpadingen mit (von links): Andreas Behringer (bisheriger Stellvertreter), Schriftführer Norbert Schäuble, Ewald Ebner (bisheriger Kommandant), Kommandant Nico Ebner und Kassierer Dietmar Haselwander. Foto: Christel Schuster-Stich

DACHSBERG. Die Feuerwehr Wolpadingen hat eine neue Führungsspitze. Nachdem der bisherige Kommandant Ewald Ebner und der bisherige Kommandantenstellvertreter Andreas Behringer nicht mehr zur Verfügung standen, wurden Nico Ebner als Kommandant und Simon Denz als dessen Stellvertreter gewählt. Die Hauptversammlung war am Samstag im Gasthaus "Hirschen" in Wolpadingen.

Schriftführer Norbert Schäuble und Kassierer Dietmar Haselwander sowie die Kassenprüfer Gerold Berger und Manfred Ebner wurden in ihren Ämtern bestätigt. Fast 20 Jahre lang hatte Ewald Ebner das Amt des Abteilungskommandanten innegehabt. 2005 ist Ebner mit dem silbernen Ehrenzeichen für 25-jährige Zugehörigkeit zur Wehr ausgezeichnet worden. Bevor Ebner die Leitung der Feuerwehrabteilung übernahm, war er bereits vier Jahre lang Vorsitzender der Loipenrettungsgruppe Dachsberg gewesen.

Mit einem Gutschein für einen Wellnessaufenthalt brachte die Abteilung ihre Wertschätzung für den scheidenden Kommandanten und seine Gattin zum Ausdruck. Andreas Behringer hatte zehn Jahre lang den Posten des Stellvertreters inne. Die beiden neuen Kommandanten haben noch die notwendigen Weiterbildungskurse zu besuchen.

Werbung


Auf ein einsatzruhiges Jahr blickte die Abteilung zurück. Nur von zwei Einsätzen war zu berichten gewesen. 17 Proben waren durchgeführt worden. Mit dem Probendurchschnitt von 75 Prozent ist Kommandant Ewald Ebner zufrieden, zeigt er doch eine Steigerung gegenüber dem letztjährigen Ergebnis. Zehn Feuerwehrmänner wurden für 100-prozentigen Besuch belohnt: Christian Berger, Roland Berger, Herbert Behringer, Josef Denz, Michael Denz, Ewald Ebner, Dietmar Haselwander, Norbert Schäuble, Edgar Schlegel und Klaus Thoma. Norbert Schäuble und Dietmar Haselwander betrachteten das Jahr auch unter kameradschaftlichen und rechnerischen Aspekten.

Bürgermeister Helmut Kaiser ging auf den Feuerwehrbedarfsplan der Gemeinde Dachsberg ein, der nach wie vor erst als Entwurf bestehe. Es seien noch einige Fragen hinsichtlich der Ausrückzeiten und benötigten Mannschaftsstärken zu klären, dann könne der Plan im Gemeinderat beraten werden. Man könne davon ausgehen, dass es bei der derzeitigen Regelung mit vier Abteilungen und den beiden Ausrückeinheiten "Nord" und "Süd" bleiben werde. Zwar habe Dachsberg 99 aktive Feuerwehrmänner, diese seien tagsüber jedoch mehrheitlich außerhalb der Gemeinde tätig.

Ein Problem seien die Ausstattungen der Gerätehäuser, die gerade für die Ausrückeinheit Süd nicht mehr den heutigen Anforderungen genügten. Außerdem bestehe dringender Bedarf an einem geländegängigen wasserführenden Fahrzeug. Ein solches sei für eine Gemeinde mit einem Anteil von über 50 Prozent Waldfläche eigentlich unabdingbar.

Autor: Christel Schuster-Stich