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26. April 2016

Die Storchenküken sollen Anfang Mai schlüpfen

In beiden Horsten in Denzlingen liegen zahlreiche Eier.

  1. Fünf Eier liegen in dem Storchennest auf dem Dach der evangelischen Kirche und werden derzeit von Störchin Gaby bebrütet. Foto: Hans Peter Rieder

DENZLINGEN (BZ). "In beiden Horsten wird gebrütet", freut sich Denzlingens Storchenvater Manfred Wössner. Auf den Monitoren am Fenster der Museumsscheune am Heimethues und am neuen Schaukasten des Karl-Höfflin-Gemeindehauses mit dem großen Monitor, der in hoher Qualität Bilder überträgt, ist das Geschehen in den Nestern zu beobachten. Auf dem Storchenturm, wo die Störche Karli und Rosi seit Jahren den Horst besetzen, hat die Störchin vom 27. März im Abstand von jeweils zwei Tagen fünf Eier gelegt. Das Bebrüten des Geleges erfolgte erst, nachdem alle fünf Eier im Nest abgelegt waren, sodass in der ersten Maiwoche mit dem Schlüpfen der Küken zu rechnen sei, meint Wössner.

Auf dem Kirchendach hat sich die Störchin Gaby, die 2012 in Scherzingen aufgewachsen ist und die im vergangenen Jahr den Jungvogel Elisa aufgezogen hat, einen neuen Storchenmann genommen, dessen Herkunft noch nicht festgestellt wurde. Die beiden Störche haben im Gegensatz zum Paar auf dem Storchenturm den gereinigten und vorbereiteten Horst weiter ausgebaut, mit Reisig den Nestrand erhöht und mit Laub, Gras und feinen Zweigen ausgepolstert, bevor die erste Eiablage am 4. April stattfand. Dem neuen Storchenmann wurde der Name Hans gegeben. Im Nest sind ebenfalls fünf Eier, wobei das Schlüpfen der Jungen – die Brutzeit beträgt bis zu 32 Tage – in der Woche nach dem Feiertag Himmelfahrt erfolgen wird. Ob alle Eier befruchtet sind und Küken schlüpfen werden, bleibt abzuwarten.

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Mit großer Freude beobachten Manfred Wössner, der die Störche seit mehr als zehn Jahren betreut, und seine Mithelfer, wie täglich viele Menschen, Kinder und Erwachsene sich an den Monitoren am Geschehen in den Horsten erfreuen. Für den weiteren Ausbau der Übertragungsanlagen, insbesondere am Storchenturm, werden weiterhin Spenden über ein Konto des Heimat- und Geschichtsvereins dankend angenommen.

Autor: bz