Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

18. September 2012

Kultur im Turm und viel Kulinarisches

DREI FRAGEN AN: Daniel Böhler, der Neues wagt.

  1. Daniel Böhler Foto: PRIVAT

DENZLINGEN. Der Heimat- und Geschichtsverein plant im Unterdorf eine Veranstaltung, bei der Kultur und Kulinarisches verbunden werden sollen. So soll am Samstag, 22. September, ab 18.30 Uhr ein Drei-Gänge-Menu im "Rebstock" angeboten werden, wobei die maximal 45 Teilnehmer in den Pausen dann in den Storchenturm wechseln werden, wo Denzlinger Künstlerinnen musizieren werden. Mit dem Ideengeber Daniel Böhler sprach BZ-Redakteur Frank Kiefer.

BZ: Kunst und Essen in Denzlingen, ein "Palazzo di Cultura" als Projekt des Heimat- und Geschichtsvereins ist neu, oder? Wie kamen Sie auf die Idee?
Daniel Böhler: Die Idee eines Konzerts im Storchenturm ist nicht neu, hier war mein Vater Günther Böhler schon vor 30 Jahren aktiv. Letztlich hat er damals wegen vieler Schwierigkeiten und Vorgaben aufgegeben. Das aktuelle Konzept ist allerdings neu und natürlich auch für den Heimatverein Neuland. Seit ich mich für den Heimatverein um den Storchenturm beziehungsweise um die damit verbundenen Gemälde von Theodor Zeller kümmere, war die Idee da, den Turm zu beleben. Der Heimatverein war schnell für die Idee zu begeistern, auch die Familie Frey vom "Rebstock" war sofort dabei. Dass Frau Rußer-Grüning gerne bereit war, den musikalischen Part zu übernehmen war das "Tüpfelchen aufs i".

Werbung

BZ: Wie stellen Sie sich denn eine solchen Abend vor und wer arbeitet mit?
Daniel Böhler: Es soll ein Wechsel aus Musik und kulinarischem Genuss geben, so hat man unmittelbar die Möglichkeit sich mit anderen Gästen auszutauschen. Kein statisches Sitzen ohne Kommunikation etwas Bewegung tut ja auch gut und beim Essen lernt man die anderen Besucher auch noch kennen – soll heißen wir pendeln zwischen Turm und Rebstock drei Mal hin und her. Im Rebstock am Ende sind dann auch die Künstlerinnen Petronella Rußer-Grüning, Gabriele Kniesel und Karin Teschke mit dabei.
BZ: Ist das eine Eintagsfliege, oder könnte daraus eine ganze Reihe von kleinen Veranstaltungen ähnlicher Art werden?
Daniel Böhler: Unser Wunsch wäre die Veranstaltung zweimal im Jahr anbieten zu können, immer wieder etwas anderes. Heute Gesang mit Begleitung, Morgen rein instrumental und übermorgen à-cappella …

Kartenreservierung unter d.boehler@kaleas.de

Autor: fk