Neuer Einblick ins Storchennest

fk

Von fk

Do, 13. März 2014

Denzlingen

Zwei neue Monitore.

DENZLINGEN (fk). "Kamera läuft" – heißt es nun wieder in Sachen Familie Storch. Die Übertragungsanlagen vom Geschehen auf dem 27 Meter hohen Storchenturm und vom Dach auf der St.Georgskirche zeigen nun wieder Bilder aus den hochgelegenen Kinderstuben.

"Nachdem der Winter bei uns fast kein Winter war, sind die beiden Storchenpaare Karli und Rosi auf dem Storchenturm sowie Peter und Gaby auf dem Kirchendach früher als sonst üblich zurückgekommen und haben die von ihnen in den letzten Jahren bewohnten Horste wieder besetzt", freut sich Denzlingens Storchenvater Manfred Wössner.

Aufgrund von Spenden vieler Storchen-Freunden konnten die Übertragungsanlagen erneuert werden. Am Storchenturm wurden der mehr als 15 Jahre alte Monitor samt Kamera, die über Funk betrieben werden, komplett erneuert. Auch die Übertragungsanlage an der St. Georgskirche in der Ortsmitte wurde komplett auf den neuesten Stand der Technik gebracht. "Hier werden über ein Kabel die Daten der Kamera, die im Glockenstuhl über der Kirchenuhr neu montiert wurden, und die in bester HD-Qualität zum Monitor ins Fenster am Karl-Höfflin-Gemeindehaus sendet, samt dem Monitor ausgewechselt", weiß Wössner.

Seit vielen Jahren kümmert sich der ehemalige Bauhofschef der Gemeinde um die Denzlinger Störche. Wössner freut sich, dass nun die Bildqualität an den neuesten Stand der Technik angepasst werden konnte. In diesem Zusammenhang bedankt er sich besonders bei allen Sponsoren, die aus Freude an den Störchen und ihrem Dasein in Denzlingen "uns für mit der technischen Ausrüstung unterstützt haben. Besonderer Dank gilt dem Denzlinger Storchenfreund Hans Peter Rieder, der die neuen Übertragungsanlagen geplant und bei der Ausführung und Montagen geholfen hat. Er hat auch die neue Kamera für die Übertragung vom Glockenstuhl der St.Georgskirche in den Horst auf dem Kirchendach mitfinanziert.

Bleibt nun zu hoffen, dass die beiden Storchenpaare bald Eier legen werden und der Nachwuchs gedeiht – "ohne Angriffe fremder Artgenossen". Wössner wünscht sich einen weniger feuchtes Frühjahr , damit die eventuellen Kücken gesund aufwachsen mögen.