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19. Januar 2012
Pech für Spieler, Glück für Stadt
Vergnügungssteuer erhöht.
DONAUESCHINGEN (jms). Die Stadt Donaueschingen will das Glücksspiel bekämpfen. Deshalb hat der Gemeinderat jetzt den Vergnügungssteuersatz kräftig erhöht. Betroffen sind von der Änderung 15 Automatenaufsteller, die im Stadtgebiet 150 Spielgeräte betreiben. Die neue Regelung tritt am 1. April in Kraft.
Wurde die Steuer bisher auf Grundlage der Nettokasse berechnet, dient künftig die Bruttokasse als Maßstab. Die Nettokasse ergibt sich, wenn man aus dem Geld, das am Ende in einem Spielgerät verbleibt, die zu bezahlende Umsatzsteuer herausrechnet. Erfolgt die Besteuerung anhand der Bruttokasse, wird die Umsatzsteuer nicht abgezogen. So fließt durch die neue Bemessungsgrundlage erheblich mehr Geld in die städtischen Kassen als bisher. Doch dabei belässt es die Stadt nicht. Statt 18 Prozent beträgt der Steuersatz nun 20 Prozent.
Die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer belaufen sich auf rund 420 000 Euro im Jahr. Durch die Steuererhöhung könnte die Stadt mit jährlichen Einnahmen von bis zu 540 000 Euro rechnen.
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Autor: bz
