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27. Januar 2011
Schüler sollen helfen
Irmgard Engel, Vorsitzende des Seniorenrats, freut sich über gut 20 Internetsurfer unter ihren Senioren. Sie haben sich der Initiative "Internet goes Ländle" vom baden-württembergischen Ministerium für ländlichem Raum zum Teil begeistert angeschlossen und lernen nun das Internet kennen. Drei Monate nach dem Start in den Räumen der Realschule, die ihnen Bürgermeister Bernhard Kaiser bereitgestellt hat, haben sie im Generationenhaus einen festen Platz gefunden: Immer mittwochs von 9 bis 11 Uhr treffen sie sich, um sich unter der Anleitung von fünf Trainern durch das weltweite Netz zu klicken.
Insgesamt ist Irmgard Engel zufrieden mit der Aktion, die den Senioren hilft, die Computerwelt Schritt für Schritt zu erobern. "Wir können die Menschen da abholen, wo sie stehen", sieht sie "den Charme des Projekts" darin, dass die Senioren in aller Ruhe den Weg ins Internet finden. Gerade im ländlichen Raum müsse "die Hemmschwelle bei vielen noch überwunden werden." Nach knapp einem Jahr organisatorischer Arbeit sei schon einiges erreicht, die Nachfrage bei den älteren Semestern scheint groß.
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"Wir haben viele positive Erfahrungen gemacht und haben bereits unser erstes Ziel eines Internet-Cafés erreicht." Ein zweites Ziel stehe aber noch aus. Mit Realschulrektor Gerhard Lauffer sei verabredet, dass künftig Schüler den Senioren die Feinheiten am Computer beibringen sollen. Dann wäre ein Ziel auch des Generationenhauses erreicht: Jung und Alt sollen gegenseitig Brücken für die Generationen bauen. Und: "Wir suchen noch einen griffigen Namen für unsere Initiative, und wir könnten noch Mentoren und Betreuer brauchen, die ihre Kenntnisse in der Computerwelt weitergeben."
Autor: bea
