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14. November 2017

Stark für das Miteinander

Vereine und Einrichtungen helfen "Up with People" / Austausch hat auch Mehrwert für die Stadt.

  1. „The Journey“ (engl.: Die Reise) – so heißt die große Musikshow, die das Up-with-People-Projekt am Freitag, 24. November, auf die Bühne der Donauhallen bringen wird. Die Veranstaltung wird eine musikalische Reise durch die Zeit, greift aber auch die Themen des Projekts auf. Foto: Up with People

DONAUESCHINGEN (hse/guy). Etwa 100 Jugendliche aus allen Teilen der Welt kommen im November in die Stadt. Hier werden sie mit anpacken, werden soziale Projekte starten, sich mit Gastfamilien austauschen und am Freitag, 24. November, eine große Musikveranstaltung in den Donauhallen präsentieren. Sie alle nehmen am "Up with People"-Projekt teil, das bereits Ende der Achtzigerjahre schon mal in Donaueschingen Station gemacht hat.

"Das Projekt verfolgt einen Zweck: Es will ein Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander", sagt Thomas Albiez vom Donaueschinger Rotary Club. Gemeinsam mit der Bürgerstiftung, der Stadt Donaueschingen und zahlreichen Sponsoren soll dem "Up with People"-Projekt in der Stadt geholfen werden. Finanziell, aber auch logistisch. "So etwas schafft keiner allein", unterstreicht Albiez. Er ergänzt: "Miteinander leben funktioniert nicht als Einbahnstraße. Hier wird mit nachhaltigen Projekten ein gutes Zeichen gesetzt."

Diese Zeichen werden überall in der Stadt zu finden sein. Drei Mitglieder von "Up with People" sind aktuell in Donaueschingen, um die Ankunft der anderen vorzubereiten. Das sind Maria José Campos Ontiveros, Hidde Mechiel Meurs und Elizabeth Kelly. Bereits jetzt sind soziale Projekte an verschiedenen Einrichtungen in der Stadt geplant, dem Tierheim, Schulen, Kindergärten. Auch eine Parade der hundert Jugendlichen durch die Stadt ist für Mittwoch, 22. November, vorgesehen. "Das Projekt bietet nicht nur eine tolle Show, es greift auch sehr positiv in die Stadt ein. Wir haben da sofort unsere Unterstützung zugesagt", sagt Oliver Hupp von der Bürgerstiftung. Geschäftsführer Wolfgang Riedmaier erklärt: "Der interkulturelle Austausch zwischen Jugendlichen ist definitiv förderungsfähig. Aus diesen Begegnungen ergibt sich auch für die Stadt ein Mehrwert."

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Oberbürgermeister Erik Pauly übernimmt die Schirmherrschaft für "Up with People" in Donaueschingen: "Ich war froh und stolz, das Projekt wieder nach Donaueschingen zu bekommen. Es ist viel mehr als eine tolle Veranstaltung, es ist auch ein kultureller Austausch, aus dem wir viele Einsichten mitnehmen können." Der Rotary Club habe dabei die Fäden verbunden, um alle Partner zusammenzubringen. "Es ist viel Arbeit, aber wir stoßen überall auf offene Türen. Es ist ein schönes Klima in der Stadt", so Albiez.

Das bestätigen auch Elizabeth, Maria und Hidde. Bevor sie nach Donaueschingen kamen, arbeiteten sie in der Metropole Mexiko-Stadt. "!Wir werden hier richtig gut unterstützt", sagt Elizabeth und Maria ergänzt: "Die Gemeinschaft hier ist wirklich schön. Wir treffen eigentlich jeden Tag in der Stadt jemanden, den wir kennen." Besonders das sei ihnen wichtig und auch Teil der Botschaft des Projektes: "Die Begegnung und das Miteinander sind für diese Erfahrung sehr bedeutsam", sagt Maria. Daher leben die Teilnehmer auch bei Gastfamilien.

Am 20. November kommen dann schließlich die übrigen Mitglieder auch in Donaueschingen an. In dieser Woche treffen sie sich täglich in der Alten Hofbibliothek, die ihre Räume dafür kostenlos zur Verfügung stellt, und teilen sich dann auf, um in der Stadt an den sozialen Projekten zu arbeiten. Bisher sind für die hundert Teilnehmer 66 Betten in der Stadt gefunden. Wer dem Projekt helfen möchte, kann sich bei den Jugendlichen melden, per Email an EKelly@upwithpeople.org

Autor: skk